18 April 2026, 06:03

109 Dezibel und manipulierte Software: Warum dieses Auto in Witten beschlagnahmt wurde

Schwarzer Sportwagen auf einer Rennstrecke mit Verkehrszeichen, Gras und einem Zaun, mit einem "Yokohama"-Schild im Hintergrund und einem Lautsprecher im Vordergrund.

109 Dezibel und manipulierte Software: Warum dieses Auto in Witten beschlagnahmt wurde

In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem Anwohner über übermäßigen Lärm geklagt hatten. Der Motor des Wagens dröhnte mit 109 Dezibel – deutlich über dem erlaubten Grenzwert von 82 dB. Die Behörden vermuteten, dass die Motorsteuerung mit leistungssteigernder Software manipuliert worden war. Der Besitzer gab später zu, dass das Fahrzeug über einen Biturbo-Motor verfügte und der laute Lärm absichtlich verursacht worden sei.

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Zudem war das Auto in einer absoluten Halteverbotszone abgestellt und behinderte so andere Verkehrsteilnehmer. Daraufhin wurde das Fahrzeug abgeschleppt und ein verwaltungsrechtliches Verfahren eingeleitet. Dem Besitzer drohen nun Strafen, da die Betriebserlaubnis des Wagens durch die Veränderungen ungültig geworden ist.

Das beschlagnahmte Fahrzeug bleibt vorerst vom Verkehr ausgeschlossen, während die Ermittlungen andauern. Bevor das Auto freigegeben werden kann, muss der Besitzer sowohl die Lärmverstöße als auch das falsche Parken klären. Zudem sind weitere verwaltungsrechtliche Maßnahmen wegen der manipulierten Motorsoftware zu erwarten.

Quelle