210 neue Polizeianwärter starten in Oranienburg ihre Karriere
Polizeiakademie Brandenburg in Oranienburg begrüßt 210 neue Anwärter
Die Polizeiakademie des Landes Brandenburg in Oranienburg hat 210 neue Auszubildende und Studierende für ihre Ausbildungs- und Studiengänge aufgenommen. Die Gruppe setzt sich aus Nachwuchskräften aus sechs Bundesländern zusammen, wobei der Großteil aus Brandenburg selbst stammt. Ihr Eintritt fällt mit der Eröffnung eines neuen Wohnheims auf dem Campus zusammen, das die Unterkunftsmöglichkeiten für künftige Beamte erweitert.
Im April wurden 73 Auszubildende und 137 Studierende eingestellt – die erste Aufnahmerunde des Jahres. Neue Anwärter beginnen ihre Laufbahn in der Regel im April und Oktober, um sich auf eine Karriere im Polizeidienst vorzubereiten. Mit der aktuellen Gruppe steigt die Gesamtzahl der aktiven Auszubildenden an der Akademie auf über 1.000.
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) nahm an der feierlichen Vereidigung teil. Er betonte die Bedeutung der Ausbildung neuer Kräfte, um den regionalen Sicherheitsbedarf zu decken. Die Akademie ist eine von 28 in ganz Deutschland, wobei die meisten Anwärter traditionell aus bevölkerungsreichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kommen.
Das neu eröffnete Wohnheim auf dem Oranienburger Campus bietet Platz für bis zu 400 Auszubildende. Das im März fertiggestellte Gebäude hilft, den steigenden Bedarf an Unterkünften zu decken, während die Akademie ihre Kapazitäten ausbaut. Die Einrichtung unterstützt die Anwärter während ihrer mehrjährigen Ausbildungs- und Studienprogramme.
Die 210 neuen Kräfte beginnen nun ihre Polizeiausbildung in Oranienburg. Mit erweiterten Wohnmöglichkeiten und strukturierten Aufnahmezyklen will die Akademie die Polizeibelegschaft Brandenburgs weiter stärken. Die nächste Gruppe von Anwärtern wird im Oktober erwartet.






