ABDA startet radikale Umstrukturierung unter neuer Führung
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) reformiert ihre interne Struktur grundlegend
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) durchläuft eine umfassende interne Umstrukturierung. Die Änderungen fallen mit dem Amtsantritt von Franziska Erdle als neue Hauptgeschäftsführerin zusammen, die Dr. Sebastian Schmitz in dieser Position ablöst.
Die ABDA hat ihr bisheriges Ressortsystem abgeschafft, das die Organisation bisher in eigenständige Bereiche unter der Leitung einzelner Direktoren aufteilte. An dessen Stelle treten nun 14 neu gebündelte Abteilungen, die direkt der zentralen Geschäftsführung unterstellt sind.
Unter Erdles Führung wird der Verband zu einem schlankeren Modell übergehen. Claudia Korf übernimmt eine Position als stellvertretende Geschäftsführerin, während die bisherigen Ressorts aufgelöst werden. Die Stelle der Referatsleitung Apotheke, zuletzt von Dr. Christiane Eckert-Lill innegehabt, wird nicht neu besetzt.
Mit der Umstrukturierung scheiden zudem die Direktoren Lutz Tisch und Professor Dr. Martin Schulz aus dem Berufsleben aus. Die ABDA erwartet, dass die vollständige Neuordnung bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein wird.
Die Reform verringert die Zahl der eigenständigen Arbeitsbereiche und zentralisiert die Entscheidungsprozesse. Alle 14 Abteilungen sind nun der Geschäftsführung unterstellt, wobei Erdle die neue Struktur verantwortet. Ziel der Änderungen ist es, die internen Abläufe innerhalb der ABDA zu vereinfachen.






