Aiwanger und 40 Konzerne warnen vor EU-Klimapolitik als Wirtschaftsrisiko
Paul FischerAiwanger und 40 Konzerne warnen vor EU-Klimapolitik als Wirtschaftsrisiko
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen in ihrer Kritik an der EU-Klimapolitik. Er teilt ihre Sorgen über steigende Kosten im Emissionshandel und die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Vorschriften. Aiwanger bezeichnet die Lage als „zunehmend besorgniserregend“ für die europäische Wirtschaft.
Der CO₂-Preis in Europa liegt mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne und steigt weiter an. Die Unternehmen sehen sich dadurch wachsendem finanziellen Druck ausgesetzt. Aiwanger warnt, dass diese Belastungen Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem gesamten Kontinent gefährden.
Zudem verurteilte er die Lissabon-Strategie als vollständig gescheitert. Die ursprünglichen Ziele seien verfehlt worden, stattdessen habe sich das Gegenteil ereignet. Aiwanger mahnt, dass Europas Fokus auf den Green Deal und die „CO₂-Ideologie“ den Kontinent im globalen Wettbewerb zurückwerfe.
In einer scharfen Kritik erklärte er, europäische Wirtschaftsführer hätten sich genötigt gesehen, einen Brief an die Europäische Kommission zu richten – ein „peinliches Signal“ für Europa. Die Welt beobachte, wie die Politik der Union den Kontinent in den Abstieg treibe.
Aiwanger fordert die EU auf, schnell zu handeln und regulatorische Hürden abzubauen. Der Erhalt von Arbeitsplätzen und industrieller Stärke hänge von dringenden Kurskorrekturen ab. Seine Position deckt sich mit den Bedenken der 40 deutschen Konzerne.






