Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – Digitalbereich besonders betroffen
Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an
Der Discounter will vor allem im Digitalbereich, der erst im vergangenen November gegründeten Tochter Aldi DX, Arbeitsplätze streichen. Zwangsentlassungen soll es nicht geben – stattdessen bietet das Unternehmen freiwillige Aufhebungsverträge an.
Zuvor hatte Aldi Süd seine IT-Belegschaft auf über 4.000 Mitarbeiter ausgebaut. Aldi DX war im Rahmen des Projekts AHEAD gegründet worden, um ein globales, einheitliches IT-System aufzubauen. Nun vollzieht das Unternehmen einen Strategiewechsel und reduziert sein internes Technologie-Team.
Über 1.000 der Stellenstreichungen entfallen auf Aldi DX, weitere Entlassungen gibt es in der internationalen Beschaffungsabteilung Aldi International Services. Statt einer großen hauseigenen Mannschaft will der Händler künftig mehr IT-Dienstleistungen auslagern.
Parallel zur Umstrukturierung vertieft Aldi Süd die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Tata Consultancy Services. Ziel der Partnerschaft ist es, die Technologieinfrastruktur des Unternehmens zu modernisieren und effizienter zu gestalten.
Die Änderungen bedeuten, dass Aldi Süd künftig weniger auf eigene IT-Mitarbeiter setzen wird. Betroffene Beschäftigte erhalten die Möglichkeit, das Unternehmen freiwillig gegen Abfindung zu verlassen. Wie das Unternehmen betont, sind keine betriebsbedingten Kündigungen geplant.






