Bayer Leverkusen kämpft nach umstrittenem Elfmeter gegen Arsenal um CL-Halbfinale
Paul FischerBayerns Wut über späten Arsenal-Elfmeter: "Clearly none" - Bayer Leverkusen kämpft nach umstrittenem Elfmeter gegen Arsenal um CL-Halbfinale
Bayer Leverkusen und Arsenal trennen sich 1:1 im Champions-League-Achtelfinale
Im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League spielte Bayer Leverkusen am 11. März 2026 gegen den FC Arsenal 1:1. Ein spätes Elfmeterpfiff für die Londoner sorgte für Kontroversen und überschattete eine ansonsten starke Leistung der deutschen Mannschaft. Trainer Kasper Hjulmand und die Spieler widersprachen der Schiedsrichterentscheidung vehement.
Die Partie fand im heimischen Stadion Leverkusens statt, wo die Werkself über weite Strecken das Spiel bestimmte. Arsenal glich erst in der Schlussphase aus, nachdem Unpartische Umut Meler nach minimalem Körperkontakt zwischen Malik Tillman und Noni Madueke auf Elfmeter entschieden hatte. Wiederholungen zeigten, dass Madueke die Berührung selbst ausgelöst hatte – Experte Adrien Jaccottet bezeichnete die Entscheidung als nicht gerechtfertigt.
Hjulmand bestand darauf, dass es keinen Foulspiel gegeben habe, während Kapitän Mitchell Weiser und Mittelfeldspieler Robert Andrich auf dem Platz protestierten. Sportdirektor Simon Rolfes kritisierte später die inkonsistenten Maßstäbe der Schiedsrichter in europäischen Wettbewerben. Eine offizielle Stellungnahme von Meler steht noch aus.
Nun richtet Leverkusen den Blick auf das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag. Im Rückspiel in London nächste Woche wird sich entscheiden, ob die Werkself ins Viertelfinale der Champions League einzieht.
Das 1:1 zwingt Leverkusen, im Rückspiel nachzulegen. Der umstrittene Elfmeter erhöht die Spannung vor der Revanche. Zuvor wartet jedoch mit dem Bayern-Duell eine schwere Aufgabe in der Liga.