18 April 2026, 12:03

Berlin-Mitte bekommt erste Cluster-Wohnungen im Quartier Lilienthal bis 2026

Innenansicht einer Wohnung in Berlin mit einem wei├čen Tisch mit einer Topfpflanze in einem Tablett, Stühlen, einer Couch mit Kissen, einer Lampe, Regalen mit Gegenst"anden, einer Klimaanlage, Fotorahmen an der Wand, Fenstern und Deckenleuchten.

Berlin-Mitte bekommt erste Cluster-Wohnungen im Quartier Lilienthal bis 2026

Berlin-Mitte bekommt erste Cluster-Wohnungen im Quartier Lilienthal an der Köpenicker Straße

Ab sofort können sich Interessierte für acht neue Cluster-Wohnungen im Rahmen des Quartier Lilienthal-Projekts registrieren. Die Fertigstellung der Wohnungen in der Köpenicker Straße ist für Juli 2026 geplant. Das Vorhaben verbindet gemeinschaftliches Wohnen mit mehr Privatsphäre als klassische Wohngemeinschaften.

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Das Quartier Lilienthal umfasst acht Cluster-Wohnungen, die jeweils etwa 205 Quadratmeter groß sind. Jede Einheit verfügt über sieben Schlafzimmer, mehrere Bäder sowie gemeinsame Wohnbereiche. Im Gegensatz zu herkömmlichen WGs sind die Wohnungen so konzipiert, dass sie mehr Rückzugsmöglichkeiten bieten – und das zu bezahlbaren Mieten.

Hinter dem Projekt steht die WBM, Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen, in Kooperation mit der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft. Gemeinsam haben sie eine Vermittlungsplattform eingerichtet, die Menschen ohne bestehende WG dabei unterstützt, passende Mitbewohner zu finden. Der Service soll die Bildung neuer Wohngruppen erleichtern und die Wohnungssuche vereinfachen.

Bewerben können sich vor allem bereits bestehende Wohngemeinschaften, die gemeinsam einen Antrag stellen müssen. Scheidet ein Bewohner aus, sind die verbleibenden Mieter für die Suche nach einem Nachfolger und eine erste Vorauswahl verantwortlich. Matthias Borowski, Pressesprecher der WBM, bezeichnete Cluster-Wohnungen als zukunftsweisende Antwort auf die sich wandelnden Wohnbedürfnisse in Berlin.

Die neuen Cluster-Wohnungen bieten eine Alternative zum klassischen WG-Leben – mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Bezahlbarkeit und privatem Raum. Da die Anmeldung bereits läuft, sollen die ersten Mieter Mitte 2026 einziehen. Das Projekt spiegelt die wachsende Nachfrage nach flexiblen Wohnlösungen in der Hauptstadt wider.

Quelle