16 March 2026, 22:12

Berliner Demonstration fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Demonstration fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten

Am Samstag fand in Berlin eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um ein Ende der Militäroperationen im Nahen Osten zu fordern. Die von der Gruppe Israelis für Frieden organisierte Kundgebung rief Deutschland dazu auf, eine deutlichere Haltung gegen den anhaltenden Konflikt einzunehmen – im Einklang mit dem Völkerrecht.

Bei der Veranstaltung sprachen unter anderem die Philosophin Susan Neiman und andere Redner zur Menge. Die Teilnehmer forderten einen sofortigen Stopp der Angriffe im Iran und im Libanon. Ihre Appelle spiegeln die weltweiten Proteste wider, die seit Oktober 2023 Millionen von Menschen auf die Straße gebracht haben.

In den vergangenen zwei Jahren kam es in Großstädten weltweit zu massiven Demonstrationen. Im November 2023 zogen in London Hunderte von Tausenden durch die Straßen, während im Januar 2024 in Bagdad über eine Million Menschen protestierten. Wiederkehrende Kundgebungen in Washington D.C., Berlin und Paris lockten jeweils mehr als 100.000 Teilnehmer an. Zwar gibt es keine genauen globalen Zahlen, doch die Bewegung wächst seit Ende 2023 stetig.

Die Berliner Demonstration reiht sich in die anhaltende Welle der Proteste gegen die militärischen Aktionen in der Region ein. Auch wenn die genauen Teilnehmerzahlen unklar bleiben, zeigt das Ausmaß der Beteiligung die breite Ablehnung des Konflikts. Die Forderungen, dass sich Deutschland stärker am Völkerrecht orientieren solle, gewinnen zunehmend an Fahrt.

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