Berliner Mordprozess gegen Palliativmediziner erreicht entscheidende Phase
Paul FischerBerliner Mordprozess gegen Palliativmediziner erreicht entscheidende Phase
In Berlin nähert sich ein Mordprozess gegen einen Palliativmediziner der entscheidenden Phase. Der 41-jährige Arzt, der promoviert ist, sitzt seit seiner Festnahme im August 2024 in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vorsätzlichen Mord aus niedrigen Beweggründen vor.
Der Prozess begann im Juli 2025 und dauert nun bereits fast ein Jahr an. In Kürze soll ein psychiatrisches Gutachten zur Persönlichkeit des Angeklagten und seiner Schuldfähigkeit vorgelegt werden. Nach dessen Einreichung könnte das Gericht die Beweisaufnahme abschließen.
Schon ab Montag, dem 29. Juni, könnten die Plädoyers beginnen. Ob der Angeklagte selbst zu den Vorwürfen Stellung nehmen wird, steht noch nicht fest. Unterdessen prüfen die Ermittler 76 weitere Fälle im Zusammenhang mit dem Verfahren.
Das Ende des Prozesses rückt näher, wobei das Gutachten einen zentralen Schritt darstellt. Die Staatsanwaltschaft hält an den schweren Vorwürfen fest, und das Gericht wird bald über das weitere Vorgehen entscheiden. Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf die weiteren Ermittlungen in den anderen Fällen haben.
