19 April 2026, 16:03

Bildungsminister Hoffmann tanzt mit Schülern bei Protest für bessere Schulen

Schwarzes und weißes Foto von jungen Mädchen in Schuluniformen, die auf einer von Gebäuden und Bäumen gesäumten Straße tanzen, mit einer Person in Schuhen unten sichtbar.

Bildungsminister Hoffmann tanzt mit Schülern bei Protest für bessere Schulen

Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) schloss sich diese Woche einer Schülerdemonstration vor dem Landtag an. Unter einem großen Transparent mit der Aufschrift "Zerstücktelt nicht unsere Zukunft" forderten die Jugendlichen mehr Mittel und bessere Ausstattung für die Schulen. Hoffmann zeigte sich solidarisierend – und tanzte sogar mit den jungen Aktivisten.

Die Kundgebung fand zu einem kritischen Zeitpunkt statt: Brandenburg steht vor einem schwierigen Schuljahr mit Rekordschülerzahlen und dem schwersten Lehrkräftemangel der Region. Vor diesem Hintergrund hat die neue SPD/CDU-Koalition die Schaffung von 250 zusätzlichen Lehrerstellen zugesagt – ein Schritt, den Hoffmann als "gewaltige Anstrengung" bezeichnete.

Der Minister ging direkt auf die Schüler zu, hörte sich ihre Sorgen an und warb um ihre Unterstützung. "Gemeinsam werden wir kämpfen, damit ihr die Chancen bekommt, die ihr braucht", versicherte er ihnen. Zudem betonte er: "Wir kämpfen für eure Schulen" – und unterstrich so sein Bekenntnis zu ihren Forderungen.

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Ein Instagram-Video der Brandenburgischen CDU hielt den Moment fest: Hoffmann tanzt mit den Schülern zu einem Song mit den Zeilen "Keine Kürzungen hier – wir brauchen mehr Bildung, mehr Raum, mehr Chancen." Die lockere Szene stand in Kontrast zu den ernsten Problemen, die die Demonstranten auf die Straße trieben.

Die Proteste machen den wachsenden Druck auf Brandenburgs Bildungssystem deutlich. Angesichts steigender Schülerzahlen und verschärften Lehrermangels wird der Koalitionsplan für 250 neue Stellen genau unter die Lupe genommen. Hoffmanns Auftreten signalisierte den Versuch, die Kluft zwischen Politik und junger Generation zu überbrücken.

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