20 April 2026, 02:03

Brandenburgs Schulen kämpfen mit Rekord-Lehrermangel und Haushaltskürzungen

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburgertor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Schildern und einem Banner auf der rechten Seite des Bildes.

Brandenburgs Schulen kämpfen mit Rekord-Lehrermangel und Haushaltskürzungen

Brandenburg steht vor dem schwersten Lehrkräftemangel seiner Geschichte: Der Haushalt 2025 streicht 345 Vollzeitstellen im Schulbereich. Die Krise verschärft sich zusätzlich durch Rekordschülerzahlen im kommenden Jahr – viele Schulen werden Mühe haben, den Pflichtunterricht überhaupt abwdecken zu können.

Bereits zu Beginn des aktuellen Schuljahres fehlten Lehrkräfte, doch die jüngsten Kürzungen haben die Lage weiter zugespitzt, wie Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) einräumte. Der erst kürzlich von der SPD übernommenen Ressortchef gab zu, dass die Streichungen eine vollständige Besetzung der vorgeschriebenen Unterrichtsstunden 2025 unmöglich machen werden.

Lehrkräfte protestieren seit Monaten gegen die Veränderungen, zu denen seit letztem Jahr eine zusätzliche verpflichtende Unterrichtsstunde pro Woche gehört. Hoffmann kündigte zwar Reformen an – darunter eine Initiative zur Förderung von Lese- und Rechenkompetenzen –, doch die akuten Probleme bleiben.

Trotz dieser Pläne startet Brandenburg das nächste Schuljahr mit der höchsten Schülerzahl aller Zeiten – und der größten Personalnot seit Bestehend des Landes. Durch die Haushaltskürzungen und steigende Schülerzahlen müssen sich Schulen auf anhaltende Einschränkungen einstellen. Hoffmanns Reformen zielen zwar auf die Schließung von Wissenslücken ab, doch die drängendste Herausforderung bleibt die Sicherstellung des Grundunterrichts. Der Minister schloss weitere Anpassungen nicht aus, sollte sich die Personalknappheit verschlimmern.

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