04 April 2026, 12:03

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 um über 12 Prozent ein – was steckt dahinter?

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 um über 12 Prozent ein – was steckt dahinter?

Brandenburg verzeichnet 2025 deutlichen Rückgang bei Baugenehmigungen für Wohnraum

Offizielle Zahlen zeigen, dass im Jahr 2025 nur noch 7.962 neue Wohneinheiten genehmigt wurden – ein Rückgang von über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Einbruch fällt zusammen mit steigenden Baukosten und einer abnehmenden Zahl an Sanierungsprojekten in der Region.

Die aktuellen Daten belegen eine Verlangsamung im Wohnungsbau. Von den genehmigten Einheiten sind fast 3.000 für Ein- und Zweifamilienhäuser vorgesehen. Weitere 4.000 entstehen in Mehrfamilienhäusern, während 915 Wohnungen aus Sanierungen hervorgehen – ein Rückgang um 50 Prozent gegenüber 2024.

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Mehr als die Hälfte der neuen Projekte konzentriert sich auf den Berliner Speckgürtel, wo rund 2.600 Wohneinheiten geplant sind. Im Landkreis Teltow-Fläming entfallen etwa 1.230 der genehmigten Wohnungen.

Auch die Baukosten sind weiter gestiegen. Im Februar 2025 erhöhten sich die Gesamtkosten um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rohbauarbeiten verteuerten sich um 5,3 Prozent, während die Ausbaukosten um 5,7 Prozent stiegen.

Der Rückgang bei Genehmigungen und die höheren Kosten deuten auf einen angespannten Wohnungsmarkt in Brandenburg hin. Mit weniger Sanierungen und einem Fokus auf Mehrfamilienhäuser steht die Region vor Herausforderungen, die Nachfrage zu decken. Die Verantwortlichen müssen in den kommenden Monaten sowohl die Bezahlbarkeit als auch das Angebot in den Blick nehmen.

Quelle