Bremen fordert mehr Personal und härtere Strafen für sichere Bahnen in Deutschland
Heinz-Walter Koch IIBremen fordert mehr Personal und härtere Strafen für sichere Bahnen in Deutschland
Bremen drängt auf strengere Sicherheitsmaßnahmen im deutschen Schienennetz und fordert mehr Personal sowie schärfere Strafen. Die Forderungen der Hansestadt kommen nach über 3.200 registrierten Angriffen auf Beschäftigte im Verkehrssektor im vergangenen Jahr. Behörden betonen, dass Technik allein keine ausreichende Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeiter garantieren könne.
Bremen begrüßte zwar den gemeinsamen Aktionsplan der Bundesregierung für mehr Bahnsicherheit, forderte aber klare Zuständigkeiten. Özlem Ünsal, Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, wies die Vorstellung zurück, Kameras und digitale Tickets könnten menschliche Aufsicht ersetzen. Stattdessen sprach sie sich für einen flexiblen, risikobasierten Ansatz aus, um die Personaldichte in Zügen zu erhöhen.
Die Stadt forderte die Bundesregierung auf, zusätzliche Mitarbeiterstellen und Sicherheitsaufrüstungen zu finanzieren. Zudem verlangte sie für die Bundespolizei Echtzeit-Zugriff auf Videoaufzeichnungen aus den Zügen. Um Gewalt weiter einzudämmen, schlug Bremen ein bundesweites Verbot von Waffen und Messern in Bahnanlagen vor.
Neben dem Personalausbau forderte die Hansestadt auch härtere Strafen für Angriffe auf Verkehrsmitarbeiter. Zudem sollten mehr Bundespolizisten an Bahnhöfen und in Zügen präsent sein – sichtbare Streifen könnten abschreckend wirken, so die Argumentation.
Bremens Forderungen zielen auf konkrete Schritte zur Verbesserung der Bahnsicherheit ab. Die Stadt setzt auf eine Kombination aus persönlicher Präsenz, strengeren Gesetzen und besserer Finanzierung. Nun wartet man auf eine Reaktion der Bundesbehörden zu den vorgeschlagenen Maßnahmen.






