BS Energy senkt Fernwärmepreise 2026 und setzt auf grüne Wärmewende
BS Energy senkt Fernwärmepreise ab 1. April 2026 und treibt Dekarbonisierung voran
Ab dem 1. April 2026 reduziert BS Energy die Preise für Fernwärme und beschleunigt gleichzeitig die Pläne zur Dekarbonisierung der Wärmenetze. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um bis 2040 auf erneuerbare Energien und Abwärme umzustellen. Kunden profitieren von sinkenden Kosten, wobei die Ersparnis je nach Tarif und Gebäudetyp variiert.
Die Preisanpassungen betreffen zwei Haupttarife: Haushalte mit dem Tarif BS Fernwärme Klassik zahlen etwa 2 Prozent weniger, was für ein Einfamilienhaus eine jährliche Ersparnis von rund 47 Euro bedeutet. Kunden mit BS Fernwärme Plus erhalten eine Reduzierung von etwa 4 Prozent – für ein Mehrfamilienhaus ergibt sich dadurch eine Einsparung von 357 Euro pro Jahr. Die Preise werden halbjährlich überprüft und spiegeln die Marktentwicklungen der vorherigen sechs bis zwölf Monate wider.
Die Änderungen stehen im Einklang mit der langfristigen Strategie von BS Energy, die Wärmeversorgung klimaneutral zu gestalten. Das Unternehmen investiert in CO₂-neutrale Technologien, um die Ziele Niedersachsens zu erreichen. Bis 2030 müssen 30 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energien oder Abwärme stammen, bis 2040 sollen es 80 Prozent sein. Die vollständige Umstellung auf klimaneutrale Wärme ist bis 2040 geplant.
Neben den Preissenkungen entwickelt BS Energy einen Transformationsplan, der sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Treibhausgasneutralität gewährleisten soll. Damit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Druck, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die Wärmeversorgung für Kunden bezahlbar zu halten.
Ab April 2026 zahlen Verbraucher weniger für Fernwärme, wobei die Ersparnis bei einigen Immobilien mehrere hundert Euro pro Jahr betragen kann. Die Senkungen fallen zusammen mit den Bestrebungen von BS Energy, den Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme in den nächsten zwei Jahrzehnten deutlich auszubauen. Das Vorhaben zielt darauf ab, Kosteneffizienz mit den Klimazielen Niedersachsens in Einklang zu bringen.






