28 March 2026, 22:01

Bundesrat will Untervermietung streng regulieren – mehr Schutz für Mieter:innen geplant

Plakat mit einem zweistöckigen weißen Haus mit rotem Dach, das zentrierte schwarze Schrift mit der Aufschrift "emprunt national 6% - rentes perpetuelles exemptes impot" auf einem hellblauen Hintergrund zeigt.

Bundesrat will Untervermietung streng regulieren – mehr Schutz für Mieter:innen geplant

Im Bundesrat wird eine neue Initiative für strengere Regeln bei der Untervermietung vorangetrieben. Der von Hessen angeführte Vorschlag zielt auf gewinnorientierte Untervermietungen ab und soll besonders schutzbedürftige Untermietende absichern. Angesichts der sich verschärfenden Wohnungsnot in den Städten fordern Abgeordnete klarere Gesetze, um Ausbeutung und plötzliche Kündigungen zu verhindern.

Das Bundesgerichtshof urteilte am 28. Januar 2026, dass Hauptmieter:innen Wohnraum nicht gewinnbringend untervermieten dürfen. Dennoch sehen sich viele Untermietende hohen Mieten und geringer rechtlicher Sicherheit ausgesetzt. Im aktuellen System fehlen Vermieter:innen oft zentrale Informationen über Untermietende oder die Bedingungen der Untervermietung.

Der Plan des Bundesrats sieht vor, dass Hauptmieter:innen künftig verpflichtet werden, Untervermietungsdaten an Vermieter:innen weiterzugeben. Zudem soll eine Mindestfrist für Kündigungen von Untermietenden eingeführt werden, falls die Hauptmieter:innen ihre Wohnung verlieren. Ein weiterer Punkt verbietet gewinnorientierte Untervermietungen, wenn die Hauptmieter:innen für längere Zeit ins Ausland ziehen.

Befürworter:innen argumentieren, dass die Änderungen für mehr Rechtssicherheit sorgen und Missbrauch verhindern. Ziel sei nicht ein generelles Verbot der Untervermietung, sondern die Eindämmung unfairer Praktiken. Noch ist nicht bekannt, wie viele Bundesländer den Vorschlag offiziell unterstützen.

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Sollte der Entwurf verabschiedet werden, würde die Kontrolle über Untervermietungen in ganz Deutschland verschärft. Untermietende hätten besseren Schutz vor plötzlichen Kündigungen, während Vermieter:innen transparenter über die Bewohner:innen ihrer Immobilien und die vertraglichen Bedingungen informiert wären.

Quelle