05 May 2026, 10:04

Bundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel in Deutschland – doch die Preise steigen

Tankstellenanzeige vergleicht reguläre Benzin- und Dieselpreise von September 2014, mit beschrifteten Kraftstoffspendern, die prozentuale und textuelle Unterschiede zeigen.

Bundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel in Deutschland – doch die Preise steigen

Bundesverkehrsminister beruhigt Reisende angesichts Sorge um Kerosinmangel

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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat Reisende besänftigt, die sich wegen eines möglichen Kerosinmangels Sorgen machen. Der Minister betonte, dass die deutschen Raffinerien über ausreichende Kapazitäten verfügen, um die Nachfrage zu decken. Gleichzeitig riet er den Bürgern, in diesem Jahr vermehrt Urlaubsziele im Inland in Betracht zu ziehen.

In einer aktuellen Stellungnahme wies Schnieder Befürchtungen über eine Kerosinknappheit in Deutschland zurück. Das Problem liege nicht in der Versorgung, sondern in den Kosten – es handele sich um „ein Preis-, kein Versorgungsproblem“, so der Minister. Die heimischen Raffinerien seien in der Lage, den gesamten Bedarf an Flugtreibstoff für den Luftverkehr zu decken.

Zudem warb Schnieder dafür, die vielfältigen Reiseziele innerhalb Deutschlands zu entdecken. Als Beispiel nannte er seine Heimatregion, die Eifel, die nur eine von vielen attraktiven Optionen im Land sei.

Während die Versorgung in Deutschland gesichert sei, verwies der Minister auf andere Weltregionen, die vor größeren Herausforderungen stünden. Besonders in Fernost könnte die begrenzte Raffineriekapazität zu höheren Ticketpreisen und einer geringeren Flugverfügbarkeit für Reisende führen.

Schnieders Aussagen zielen darauf ab, Ängste vor Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Deutschland zu zerstreuen. Da die inländischen Raffinerien an der Kapazitätsgrenze arbeiten, stehe nun die Bewältigung der Treibstoffkosten im Vordergrund – nicht die Sicherung der Versorgung. Für Reisende, die Auslandsflüge planen, könnten die Bedingungen in Regionen wie Fernost jedoch weiterhin Auswirkungen auf die Reiseoptionen haben.

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