Burkardts Comeback bei Eintracht Frankfurt weckt WM-Träume für 2026
Jonathan Burkardt hat nach seiner Verletzungspause ein starkes Comeback bei Eintracht Frankfurt hingelegt. Der Stürmer traf bereits in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr – Ende Februar im Duell gegen den FC Bayern München. Seine Leistung hat die Hoffnungen auf eine späte Nominierung für den Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM 2026 neu entfacht.
Sein Comeback erfolgte unter dem neuen Eintracht-Trainer Albert Riera. Der Angreifer absolvierte unter dem spanischen Coach sein erstes vollständiges Spiel über 90 Minuten. Trotz Riéras mitunter direkten öffentlichen Äußerungen äußert sich Burkardt positiv über den Trainer: Er beschreibe ihn als mitreißend, taktisch versiert und eine Bereicherung für die Mannschaft.
Sein Wiederaufstieg kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Burkardt ist aktuell der zweitbeste deutsche Torschütze der Bundesliga in dieser Saison. Selbstbewusst in seine Fähigkeiten setzt er darauf, in den verbleibenden Spielen Akzente zu setzen und sich für einen Platz in Julian Nagelsmanns WM-Plänen zu empfehlen.
Die endgültige Kaderauswahl für das Turnier, das am 11. Juni 2026 beginnt, steht noch aus. Nagelsmann wird die Spieler nach Form, Fitness, taktischer Passgenauigkeit sowie Leistungen in Qualifikationsspielen und Testländerspielen beurteilen. Burkardts jüngste Auftritte könnten ihm eine Chance auf eine späte Nominierung verschaffen.
Der sofortige Einfluss des Stürmers nach seiner Rückkehr von der Verletzung stärkt seine Argumentation für einen WM-Platz. Da das Turnier noch Monate entfernt ist, werden seine Leistungen in den kommenden Wochen entscheidend sein. Nagelsmanns Entscheidung wird von anhaltender Form und der Frage abhängen, wie gut Burkardt in das taktische Konzept der deutschen Fußballnationalmannschaft passt.