Claudia Hölbling wird neue Leiterin des Wiesbadener Kulturamts ab 2026
Moritz MüllerClaudia Hölbling wird neue Leiterin des Wiesbadener Kulturamts ab 2026
Wiesbaden ernennen Claudia Hölbling zur neuen Leiterin des Kulturamts
Ab dem 1. Juni 2026 übernimmt Claudia Hölbling die Leitung des Kulturamts der Stadt Wiesbaden. Sie folgt auf Jörg-Uwe Funk, der nach fünf Jahren an der Spitze der Behörde in den Ruhestand geht. Die Stadt erwartet, dass sie die kulturellen Fortschritte, die unter seiner Amtszeit erzielt wurden, weiter ausbauen wird.
Hölbling bringt umfangreiche Erfahrung mit: Zuvor prägte sie die Wiesbadener Musik- und Kunstschule und leitete später die Wiesbadener Musikakademie. Bereits davor war sie als stellvertretende Amtsleiterin im Kulturamt tätig und verantwortete dort den täglichen Kulturbetrieb der Stadt.
Ihr bisheriger Werdegang konzentrierte sich auf die Initiierung kultureller Projekte, die Vernetzung von Einrichtungen und die Förderung von Kooperationen. Sie kennt sich mit Förderstrukturen aus, verfügt über ein breites Netzwerk in der Branche und versteht Kultur als einen dynamischen, inklusiven Raum.
Unter Funks Führung wurden unabhängige Kultureinrichtungen gestärkt, große Veranstaltungsformate weiterentwickelt und enge Bindungen zur lokalen Kunstszene geknüpft. Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl würdigte Funks Engagement und bezeichnete seine Amtszeit als eine prägende Phase für Wiesbaden.
Das Kulturamt bleibt eine zentrale Säule des Wiesbadener Kunst- und Kulturbetriebs: Es organisiert Veranstaltungen, fördert kreative Initiativen und begleitet bedeutende Kultureinrichtungen. Mit Hölblings Ernennung soll der bestehende Schwung in der Wiesbadener Kulturlandschaft weiter vorangetrieben werden.
Ihre Amtszeit beginnt Mitte 2026, nachdem Funk fünf Jahre lang das Amt geleitet hat. Ihr Hintergrund in Musik, Kulturmanagement und kultureller Vernetzung qualifiziert sie dafür, den kreativen Sektor der Stadt weiterzuentwickeln. Die kulturelle Strategie Wiesbadens wird auch künftig auf die Koordination von Veranstaltungen und die institutionelle Unterstützung durch das Kulturamt setzen.






