10 June 2026, 00:29

Deutsche Bahn droht mit Pünktlichkeits-Kollaps ohne Milliarden-Hilfe bis 2029

Rail CEO Palla demands 13 billion euros more for rail network

Deutsche Bahn droht mit Pünktlichkeits-Kollaps ohne Milliarden-Hilfe bis 2029

Die Deutsche Bahn warnt vor einem drastischen Rückgang der Pünktlichkeit im Schienenverkehr, falls nicht zusätzliche Milliardeninvestitionen fließen. Unternehmenschefin Evelyn Palla fordert dringend mehr Mittel, um zu verhindern, dass die Pünktlichkeitsquote bis 2029 unter 60 Prozent fällt. Ohne zusätzliche Finanzspritzen bleibe auch das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von 70 Prozent unerreichbar.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat ein klares Ziel vorgegeben: Die Deutsche Bahn soll bis Ende 2029 eine Pünktlichkeit von 70 Prozent erreichen. Doch der Bahnkonzern warnt nun, dass dieses Vorhaben ohne massive finanzielle Aufstockung scheitern könnte.

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Palla verlangt deutlich höhere Investitionen in das bestehende Streckennetz. Bleibt alles beim Alten, droht die Pünktlichkeit innerhalb des nächsten Jahrzehnts deutlich unter 60 Prozent zu sinken. Um Schnieders 70-Prozent-Marke zu erreichen, schätzt die Bahn, dass bis 2030 zusätzliche 13 Milliarden Euro nötig seien.

Laut Unternehmen würde diese Summe die Pünktlichkeit um fünf Prozentpunkte steigern. Zudem ließe sich damit der Rest der Ziele aus Schnieders Schienenverkehrsagenda umsetzen. Ohne die Mittel seien jedoch weitere Verspätungen und Zugausfälle zu erwarten.

Die Warnung erhöht den Druck auf die Bundesregierung, die Bahnfinanzierung aufzustocken. Die Deutsche Bahn besteht darauf, dass 13 Milliarden Euro das Mindestmaß seien, um den Betrieb zu stabilisieren und das 2029er-Ziel zu erreichen. Ohne Gegenmaßnahmen müssen sich Fahrgäste auf Jahre mit zunehmenden Verspätungen und verpassten Anschlüssen einstellen.

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