16 April 2026, 14:08

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro für Führungswechsel im Vorstand

Blaupause eines Bahnhofes mit der Aufschrift "American Jobs Plan" und einem Zug auf der rechten Seite sowie Eisenbahnschienen daneben.

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro für Führungswechsel im Vorstand

2024 erlebte der Vorstand der Deutschen Bahn tiefgreifende Umbrüche – verbunden mit hohen Abfindungen für scheidende und neue Führungskräfte. Die Gesamtbezüge für ausscheidende und neu berufene Mitglieder beliefen sich auf rund 17,3 Millionen Euro. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Richard Lutz erhielt dabei den größten Anteil, während auch andere Manager mit beträchtlichen Summen das Unternehmen verließen.

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Lutz, der langjährige Konzernchef, führte die Liste mit einer Gesamtabfindung von 5,5 Millionen Euro an. Dazu zählten ein Festgehalt von 1,4 Millionen Euro, eine Abfindung in Höhe von 3,5 Millionen Euro sowie 570.000 Euro an leistungsbezogenen Boni. Sein Ausscheiden gehört damit zu den höchsten Einzelvergütungen in der Geschichte des Konzerns.

Auch andere Vorstandsmitglieder erhielten hohe Abfindungen, sodass sich die Summe für die scheidenden Führungskräfte auf 11,3 Millionen Euro belief. Darunter war Karin Dohm, die ehemalige Finanzvorständin, die das Unternehmen bereits nach nur vier Monaten in ihrer Position verließ.

Der aktuelle sechsköpfige Vorstand kam hingegen auf ein Gesamtgehalt von knapp 3,7 Millionen Euro. Die neue Konzernchefin Evelyn Palla bezog 2024 1,17 Millionen Euro, während Finanzvorstand Martin Seiler auf 1,22 Millionen Euro kam. Die Kosten dieser personellen Wechsel verdeutlichen die finanziellen Auswirkungen des Führungswechsels bei der Deutschen Bahn.

Die Vorstandsvergütungen für 2024 spiegeln sowohl hohe Abfindungen als auch die Gehälter der neu berufenen Führungskräfte wider. Mit 17,3 Millionen Euro für die Umbesetzungen im Vorstand unterstreichen die Zahlen das Ausmaß des Führungswechsels. Die neue Mannschaft steht nun vor der Aufgabe, das Unternehmen unter veränderten finanziellen Rahmenbedingungen in die Zukunft zu führen.

Quelle