10 April 2026, 22:02

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – nur noch 0,6 Prozent erwartet

Line graph showing declining projections for future oil imports with accompanying explanatory text.

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – nur noch 0,6 Prozent erwartet

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre deutlich nach unten korrigiert. Ihr aktueller Bericht zeichnet ein weitaus düstereres Bild als noch zuvor erwartet. Die Verschlechterung der Aussichten kommt angesichts globaler Spannungen und stark gestiegener Energiepreise, die die Wirtschaft belasten.

In ihrer früheren gemeinsamen Prognose hatten die Institute noch ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2024 vorhergesagt. Nun erwarten sie in diesem Jahr nur noch ein Plus von 0,6 Prozent. Die drastische Abwärtskorrektur spiegelt die zunehmenden wirtschaftlichen Belastungen wider.

Hauptgründe für die Anpassung sind der anhaltende Krieg im Iran sowie der starke Anstieg der Öl- und Gaspreise. Diese Faktoren haben Lieferketten gestört und die Kosten für Unternehmen und Haushalte in die Höhe getrieben. Auch die Prognose für 2027 senkten die Institute auf etwa 1 Prozent – ein Zeichen für anhaltende Bedenken hinsichtlich einer längeren Wachstumsschwäche.

Die revidierten Zahlen unterstreichen die wachsende Belastung der deutschen Wirtschaft. Da die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben und geopolitische Risiken ungelöst sind, dürfte sich die Erholung weiter verzögern. Die Institute warnen, dass zusätzliche Schocks das Wachstum kurzfristig noch weiter drücken könnten.

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