24 May 2026, 16:15

"Die Axt" Uli Borowka packt in Salzgitter über seine Alkoholsucht aus

Ehemaliger Fußball-Star spricht vor Schülern über seine Alkoholsucht

"Die Axt" Uli Borowka packt in Salzgitter über seine Alkoholsucht aus

Ex-Fußballprofi Uli Borowka, genannt „Die Axt“, besucht Schüler in Salzgitter, um über seine Alkoholsucht zu sprechen

Der ehemalige Bundesliga-Spieler Uli Borowka, der den Spitznamen „Die Axt“ trägt, besuchte Schüler in Salzgitter, um über seinen Kampf gegen die Alkoholsucht zu berichten. Rund 350 Neunt- und Zehntklässler der Gottfried-Linke-Realschule und des Kranich-Gymnasiums nahmen an der Veranstaltung teil, die über die Gefahren von Suchtverhalten aufklären sollte. Borowka sprach offen über seine Erfahrungen und nutzte persönliche Geschichten, um die jungen Zuhörer zu erreichen.

Der Ex-Verteidiger schilderte, wie die Sucht sein Leben übernahm und auch sein Umfeld belastete. Er beschrieb seinen Weg in die Nüchternheit und bezog sich dabei auf Passagen aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“, um die Folgen seines Alkoholkonsums zu veranschaulichen. Borowka warnte die Schüler davor, wie Sucht die eigenen Entscheidungsmöglichkeiten einschränkt, und regte sie dazu an, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen.

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Die Jugendlichen beteiligten sich aktiv, stellten Fragen zu seiner Sucht, seinen Trinkgewohnheiten und seinen Erfahrungen als Vater. Am Ende der Veranstaltung bildeten sich lange Schlangen für Selfies und Autogramme – sowohl Schüler als auch Lehrer zeigten sich tief beeindruckt von seiner Ehrlichkeit. Viele hofften, dass das Programm in Zukunft wieder stattfinden werde.

Die Veranstaltung wurde von der BKK Salzgitter und der BKK Public finanziert. Die Organisatoren wiesen zudem darauf hin, dass die AWO-Salto Suchthilfe weiterhin Anlaufstelle für alle ist, die Unterstützung bei Suchtproblemen suchen.

Borowkas Besuch hinterließ bei den Schülern einen starken Eindruck, die aus erster Hand von den Risiken einer Alkoholabhängigkeit hörten. Die Veranstaltung lenkte zudem den Blick auf lokale Hilfsangebote, damit Betroffene wissen, an wen sie sich wenden können. Schulen und Sponsoren präfen nun, die Initiative zu wiederholen, um noch mehr junge Menschen zu erreichen.

Quelle