24 May 2026, 22:09

Dobrindt setzt auf WM-Erfolge und strenge Grenzkontrollen vor dem Turnier

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Dobrindt setzt auf WM-Erfolge und strenge Grenzkontrollen vor dem Turnier

Bundesinnenminister Dobrindt zur WM, Sicherheit und Grenzkontrollen

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat sich zu Sicherheitsfragen und der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft geäußert. Seinem Dafürhalten nach könnte das Turnier die Stimmung im Land heben – vorausgesetzt, die Nationalmannschaft zeigt starke Leistungen. In seinen Aussagen ging es zudem um Grenzkontrollen und politische Debatten im Sport.

Dobrindt erwartet, dass die deutsche Mannschaft bis ins WM-Finale vorstößt. Ein erfolgreicher Turnierverlauf würde die Stimmung seiner Meinung nach weit mehr beflügeln als ein frühes Scheitern. Allerdings räumte er ein, dass unklar sei, ob die Weltmeisterschaft an sich die gesellschaftliche Stimmung nachhaltig verändern werde.

Der Minister sprach auch politische Diskussionen im Fußball an – möglicherweise mit Blick auf frühere Kontroversen wie die Regenbogen-Armbinde bei der WM in Katar. Den Spielern riet er, sich während des Turniers auf den Sport zu konzentrieren und politische Themen in den Hintergrund zu stellen.

In Sachen Sicherheit betonte Dobrindt, dass die Grenzkontrollen aufgrund der angespannten globalen Lage beibehalten werden. Seit ihrer Einführung seien rund 35.000 Menschen an der Einreise gehindert worden. Zudem seien fast 9.000 Personen mit offenen Haftbefehlen festgenommen worden sowie über 1.400 mutmaßliche Schleuser.

Trotz internationaler Konflikte sehe er derzeit keine konkrete Gefahr für Fanveranstaltungen in Deutschland durch den Krieg im Iran, versicherte Dobrindt. Er betonte, das Land bleibe sicher, und kündigte Schutzmaßnahmen für Großveranstaltungen an – von Public-Viewing-Zonen bis zum Oktoberfest.

Die Aussagen des Ministers spiegeln sowohl Optimismus in Bezug auf die Nationalelf als auch die anhaltenden Bemühungen um Sicherheit wider. Die Grenzkontrollen werden fortgesetzt, tausende Einreisen wurden bereits verweigert oder führten zu Festnahmen. Gleichzeitig liegt der Fokus darauf, die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen während der WM zu gewährleisten.

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