23 June 2026, 18:03

Dortmund schlägt nach WM-Jubel hart zu: Hunderte Temposünder und Lärmverstöße geahndet

Zielgerichtete Kontrollen im Dortmunder Wall-Bereich: Polizei und Stadt ziehen nach nächtlicher Aktion Bilanz - Autokorsos nach WM-Sieg sorgen für volle Innenstadt

Dortmund schlägt nach WM-Jubel hart zu: Hunderte Temposünder und Lärmverstöße geahndet

Dortmunder Behörden gehen nach WM-Feiern hart gegen Verkehrs- und Lärmverstöße vor

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Nach den jüngsten Feierlichkeiten haben die Dortmunder Behörden Verstöße gegen Verkehrsregeln und Lärmschutz streng geahndet. Das Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und die Polizei kontrollierten insbesondere Rasen, Staus sowie weitere Verstöße während und nach dem WM-Sieg der deutschen Mannschaft.

Während des Spiels konzentrierte sich die Polizei auf schwere Tempodelikte. Zwei mobile Blitzer erfassten insgesamt 159 Verstöße. Ein Fahrer wurde mit 117 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Bei neun schweren Tempodelikten drohen zwei Fahrern nun ein Fahrverbot.

Acht stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz und registrierten insgesamt 500 Tempoverschreitungen. An der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke überschritten 341 von 2.091 Fahrzeugen das 60-km/h-Limit. Ein 22-jähriger Dortmunder wurde zudem mit 67 km/h in einer 30er-Zone geblitzt.

Nach dem Sieg kam es am Wall zu einem massiven Verkehrsaufkommen, das zwischen Burgtor und Neutor zu starken Staus führte. Der KOD leitete 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung ein. Zudem ahndete er 15 Verstöße gegen Lärmschutzbestimmungen.

Die Dortmunder Polizei appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, auch während Feierlichkeiten die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Strafen und möglichen Fahrverboten. Die Behörden kündigten an, die Einhaltung von Tempolimits und Lärmschutzvorgaben weiterhin streng zu überwachen.

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