Drittes Entlastungspaket für Autofahrer in Planung – doch die Hormus-Krise bremst
Paul FischerDrittes Entlastungspaket für Autofahrer in Planung – doch die Hormus-Krise bremst
Die deutsche Bundesregierung hat ein zweites Entlastungspaket für Autofahrer beschlossen, während ein drittes bereits in der Diskussion ist. Die am 1. Mai angekündigten Maßnahmen sollen die Belastung für Fahrzeughalter lindern, da die Spritpreise weiterhin auf hohem Niveau bleiben. Doch Beamte warnen, dass eine Normalisierung der Öl- und Kraftstoffkosten noch Monate dauern könnte.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion treibt die Pläne für weitere Hilfen voran, deren Umsetzung jedoch von den anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus abhängt.
Das erste Entlastungspaket für Autofahrer war am 1. April verabschiedet worden, das zweite folgte am 1. Mai. Trotz dieser Schritte bleiben die Spritpreise hoch, was Forderungen nach zusätzlichen Maßnahmen laut werden lässt.
Ein drittes Paket befindet sich nun in Vorbereitung, mit Fokus auf gezielte Unterstützung. Erörtert werden Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie für kleine und mittlere Unternehmen, Logistikfirmen und Pendler. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist eine Erhöhung der Pendlerpauschale, die möglicherweise ab Juli greifen soll.
Sepp Müller, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, bestätigte die Pläne in einem Interview mit der Bild. Er betonte, dass dauerhafte, steuerfinanzierte Subventionen schwer aufrechtzuerhalten seien. Stattdessen solle das neue Paket präziser dort helfen, wo der Bedarf am größten ist.
Die Einführung des dritten Entlastungspakets hängt jedoch von der Lage in der Straße von Hormus ab. Sollte die Blockade anhalten, könnten weitere Schritte nötig werden, um die steigenden Kosten für Autofahrer und Unternehmen abzufedern.
Das zweite Hilfspaket der Regierung ist nun in Kraft, doch ein drittes bleibt von den globalen Schifffahrtsbedingungen abhängig. Falls es genehmigt wird, würde es gezieltere Unterstützung für Pendler, Kleinbetriebe und Logistikunternehmen bieten.
Aus Regierungskreisen heißt es, langfristige Subventionen seien unwahrscheinlich – wann sich die Preise stabilisieren, bleibt damit ungewiss.






