25 May 2026, 02:03

Elterngeld-Kürzung: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

Former Family Minister Giffey Warns Against Cuts to Parental Allowance

Elterngeld-Kürzung: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

Elterngeld in Deutschland: Geplante Kürzungen sorgen für massive Kritik

Die deutschen Leistungen für Elternzeit könnten drastisch gekürzt werden, da die Regierung ihre Ausgaben reduzieren will. Medienberichten zufolge plant Familienministerin Karin Prien (CDU), rund 350 Millionen Euro aus dem Programm zu streichen. Der Vorstoß hat bereits scharfe Kritik von Politiker:innen und Familienverbänden ausgelöst.

Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach sich deutlich gegen die geplanten Einschnitte aus. Sie betonte, das Elterngeld erfülle zwei zentrale Aufgaben: Es entlaste Familien und stabilisiere den Arbeitsmarkt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 74 Prozent der Bezieher:innen von Elternzeit Frauen sind – ein deutlicher Hinweis auf die anhaltende Ungleichheit bei der Care-Arbeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), bezeichnete die Debatte über Kürzungen als ein „verheerendes Signal“ für Familien. Unterstützung erhielt sie von Wolfgang Kubicki, dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP), der sich ebenfalls gegen die geplanten Streichungen aussprach.

Die Diskussion kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Deutschland, das derzeit die niedrigste Geburtenrate seit 1946 verzeichnet. Kritiker:innen warnen, dass eine Verringerung der finanziellen Unterstützung für junge Eltern die Familienplanung weiter erschweren könnte.

Die geplante Kürzung des Elterngelds um 350 Millionen Euro bleibt umstritten. Sollte sie umgesetzt werden, würde sie die Unterstützung für Familien in einer Phase schwächen, in der die Geburtenzahlen ohnehin rückläufig sind. Gegner:innen argumentieren, dass der Schritt die bestehenden Probleme in der Familienpolitik und bei der Arbeitsmarktteilhabe noch verschärfen würde.

Quelle