Elvah GmbH meldet erneut Insolvenz an – Geschäftsbetrieb läuft weiter
Moritz MüllerElvah GmbH meldet erneut Insolvenz an – Geschäftsbetrieb läuft weiter
Elvah GmbH meldet Insolvenz am Amtsgericht Essen an
Die Elvah GmbH, ein Spezialist für datengetriebene Analysen im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur, hat beim Amtsgericht Essen Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, das auch Software für Ladelösungen entwickelt, wird den Geschäftsbetrieb während des Verfahrens wie gewohnt fortsetzen.
Das Amtsgericht Essen hat vorläufige Insolvenzverfahren für Elvah eingeleitet. Ein Rechtsanwalt wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, um den Prozess zu begleiten. Dies ist bereits das zweite Insolvenzverfahren für das Unternehmen: 2023 hatte Elvah erstmals Insolvenz angemeldet, bevor es von E.On übernommen wurde.
Der Geschäftsbetrieb bleibt davon unberührt – sowohl die Elvah-Hub-Plattform als auch die E.On Drive Comfort-App sind weiterhin voll funktionsfähig. Kunden und Partner wurden versichert, dass die Dienstleistungen ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Der bestellte Insolvenzverwalter Gregor Bräuer betonte die Stärken des Unternehmens, darunter ein erfahrenes Team und eine etablierte Technologieplattform.
Gordon Thompson, Geschäftsführer von Elvah, zeigte sich überzeugt von der eigenen Technologie und deren Marktbedeutung. Er bestätigte, dass aktuell eine nachhaltige Lösung durch einen strukturierten Investorenprozess angestrebt wird. Das Unternehmen ist auf Marktanalysen, Nutzungsberichte, Preisanpassungsstudien und Verhaltensforschung im öffentlichen Ladebereich spezialisiert.
Elvah GmbH wird den Geschäftsbetrieb während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt aufrechterhalten. Der Fokus liegt darauf, durch Investorengespräche eine langfristige Lösung zu finden und so die Stabilität der Ladeinfrastruktur und Analysedienstleistungen zu sichern.






