EnBW setzt auf Elektromobilität und baut Fuhrpark massiv aus
EnBW hat seinen Fuhrpark in den vergangenen zehn Jahren deutlich ausgebaut – von etwa 3.600 Fahrzeugen im Jahr 2015 auf rund 5.400 heute. Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist dabei der Ausbau der Elektromobilität, auch wenn detaillierte Zahlen zur Zusammensetzung der Flotte und zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Vorjahren nicht vorliegen.
Der Energieversorger hat massiv in die Ladeinfrastruktur investiert und an 135 Standorten rund 1.400 Ladestationen eingerichtet. Diese stehen sowohl Firmenfahrzeugen als auch den privaten Elektroautos der Mitarbeiter zur Verfügung. Zudem gibt EnBW jährlich etwa zwei Millionen Euro für den Ausbau seines Wechselstrom-Ladenetzes aus.
Das Elektrifizierungskonzept des Unternehmens umfasst mehrere Bereiche: vom Laden am Arbeitsplatz über Lösungen für Zuhause bis hin zum öffentlichen Zugang über die EnBW Mobility+-Ladekarte. An den Standorten werden bei Bedarf neue rein batteriebetriebene oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge eingeführt, um die Umstellung voranzutreiben.
Auch die Fahrzeugwartung wurde bei EnBW umstrukturiert: Während zwei eigene Werkstätten in Esslingen und Biberach weiterhin betrieben werden, wurden seit 2009 fünf weitere geschlossen. Die Mobilitätssteuerung liegt in den Händen von Norman Scheck, der ein 22-köpfiges Team leitet. Vanessa Hindinger verantwortet mit ihrem Zehn-Personen-Team die Mobilitätsdienstleistungen.
Aktuell umfasst der Fuhrpark von EnBW rund 5.400 Fahrzeuge – ein stetiges Wachstum seit 2015. Das Unternehmen treibt weiterhin den Ausbau des Ladenetzes und die Elektrifizierung voran, auch wenn konkrete Daten zur Flottenzusammensetzung und zur Nutzung von Elektrofahrzeugen nicht veröffentlicht werden. Zur Strategie gehören laufende Investitionen in die Infrastruktur sowie ein optimiertes Werkstattnetz.






