EU-Streit: Sollte Brüssel lieber Raketen als Mini-Shampoos verbieten?
EU-Streit: Sollte Brüssel lieber Raketen als Mini-Shampoos verbieten?
Eine Debatte über die Prioritäten der EU ist entbrannt, nachdem neue Vorschriften zur Verpackungsabfallentsorgung in Hotels auf Kritik gestoßen sind. Hessens Minister für Europaangelegenheiten, Manfred Pentz, stellte infrage, ob Brüssel sich nicht stärker auf Verteidigung statt auf das Verbot von Mini-Shampoos konzentrieren sollte. Die Kritik kommt kurz nach der jüngsten Verabschiedung verschärfter Verpackungsregeln in der gesamten Union.
Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) trat offiziell im Februar 2025 in Kraft. Demnach werden Einwegprodukte in Hotels – etwa Mini-Shampoos und Spülungen – ab dem 1. Januar 2030 verboten. Umsetzungsrichtlinien werden bis Februar 2027 erwartet, doch bisher gibt es keine konkreten Maßnahmen zur Reduzierung von Verpackungsmüll vor dem vollständigen Verbot.
Viele Hotels haben bereits Schritte unternommen, um Abfall zu vermeiden, indem sie kleine Flaschen durch fest installierte Spender ersetzen. Dennoch hat der umfassendere Vorstoß der EU zur Verringerung von Verpackungsmüll für Kontroversen gesorgt. Kritiker wie Pentz argumentieren, dass die Fokussierung auf Hoteltoilettartikel von dringenderen Themen wie Verteidigung und Sicherheit ablenke.
Pentz schlug vor, die EU solle stattdessen eine Verteidigungsunion oder ein Raketenabwehrsystem priorisieren. Seine Äußerungen spiegeln eine wachsende Debatte wider, ob der Block die richtigen Herausforderungen zur richtigen Zeit angehe.
Die EU-Regeln zu Verpackungsabfällen treten 2030 vollständig in Kraft, wobei Hotels verpflichtet sind, Einwegprodukte schrittweise abzuschaffen. Unterdessen hält die Diskussion über die Prioritätensetzung an, da einige Politiker mehr Gewicht auf Sicherheitsmaßnahmen legen. Die Hotelleriebranche hat sich bereits angepasst, doch die politische Debatte bleibt ungelöst.
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