05 June 2026, 11:28

EU-Zollreform macht Online-Einkäufe aus Drittländern ab Juli teurer

Ab dem 1. Juli: Online-Einkäufe bei Händlern außerhalb der EU werden teurer

EU-Zollreform macht Online-Einkäufe aus Drittländern ab Juli teurer

Online-Einkäufe bei Händlern außerhalb der EU werden für europäische Verbraucher bald teurer. Ab dem 1. Juli 2023 führen neue Zollvorschriften zu zusätzlichen Gebühren bei günstigen Bestellungen. Die Änderungen sollen Einfuhrabgaben vereinheitlichen, könnten aber vor allem preisbewusste Käufer belasten.

Ab dem 1. Juli 2023 müssen Käufer bei Bestellungen aus Drittländern mit höheren Kosten rechnen. Sendungen mit einem Wert unter 150 Euro werden pro Produktkategorie eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro tragen – zusätzlich zur bestehenden Einfuhrumsatzsteuer. Diese Abgaben gelten vorläufig, bis alle EU-Länder eingehende Waren vollständig kontrollieren können, voraussichtlich ab 2028.

Zusätzlich wird ab dem 1. November 2026 eine weitere Zollgebühr eingeführt. Die genaue Höhe legt die Europäische Kommission fest. Insgesamt könnten diese Maßnahmen günstige Importe deutlich weniger attraktiv machen.

Beim Einkauf bei Händlern außerhalb der EU gibt es noch andere Risiken: Verbraucherschutzrechte bei Rückgaben, Erstattungen oder Garantien sind oft schwächer oder schwerer durchsetzbar. Verbraucher sollten vor dem Kauf die rechtlichen Hinweise und Versandbedingungen des Händlers prüfen, um dessen Standort und mögliche Zusatzkosten zu klären.

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Innerhalb der EU sind die meisten Waren zollfrei – ausgenommen Kaffee, Alkohol, Tabak und ähnliche Ersatzprodukte. Für diese Artikel fallen weiterhin die üblichen Abgaben und Steuern an.

Die neuen Regeln erhöhen die Kosten für Bestellungen bei Nicht-EU-Websites. Günstige Artikel könnten durch die zusätzlichen Gebühren an Attraktivität verlieren. Bis 2028 bleiben diese Abgaben bestehen, während die EU-Länder ihre Zollsysteme modernisieren.

Quelle