Euro-Office: Kostenlose Open-Source-Alternative zu Microsoft startet diesen Sommer
Moritz MüllerEuro-Office: Kostenlose Open-Source-Alternative zu Microsoft startet diesen Sommer
Neues Open-Source-Büropaket "Euro-Office" startet diesen Sommer
Ein neues Open-Source-Office-Paket mit dem Namen Euro-Office soll noch in diesem Sommer auf den Markt kommen. Entwickelt von Nextcloud, IONOS und weiteren Partnern, will es eine moderne Alternative zu Microsoft Office für Nutzer bieten – von kleinen Unternehmen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen.
Das Projekt nahm Fahrt auf, als Nextcloud und IONOS den Open-Source-Code von OnlyOffice prüften. Sie entschieden sich für diese Lösung statt für LibreOffice oder Collabora, da die Architektur von OnlyOffice fortschrittlicher sei. Nach dem Fork der Open-Source-Komponenten bauten die Teams alle nicht-offenen Elemente neu auf, um Euro-Office zu schaffen.
Nextcloud übernimmt die Federführung bei der Entwicklung, um eine bessere Integration zwischen den Anwendungen und erweiterte KI-Funktionen zu gewährleisten. Die Suite soll Collabora ersetzen, das derzeit als Office-Komponente in Nextcloud und im IONOS Nextcloud Workspace genutzt wird. Weitere Partner wie XWiki, Soverin, OpenProject und die EuroStack-Initiative unterstützen das Vorhaben.
Um die Entwicklung zu beschleunigen, planen IONOS und Nextcloud, jeweils eine zweistellige Anzahl von Entwicklern einzustellen. Die erste stabile Version von Euro-Office soll in den kommenden Monaten erscheinen.
Mit Euro-Office entsteht eine Open-Source-Alternative zu proprietärer Bürosoftware. Dank der Unterstützung mehrerer Partner und dem Fokus auf Integration sowie KI richtet sich die Suite an ein breites Nutzerpublikum. Der Start in diesem Sommer markiert den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung.






