24 April 2026, 02:03

FDP zieht klare Grenze zur AfD: "Keine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen"

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

FDP zieht klare Grenze zur AfD: "Keine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen"

In der Freien Demokratischen Partei (FDP) gibt es interne Debatten über den Umgang mit rechtsextremen Strömungen. Der stellvertretende Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki lehnt jede Form der Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland (AfD) kategorisch ab. Gleichzeitig warnte der ehemalige Bundesjustizminister Marco Buschmann, dass eine Rechtsverschiebung der Partei diese zerstören könnte.

Kubicki machte unmissverständlich klar, dass die FDP in keiner Hinsicht mit der AfD kooperieren werde. Er schloss Koalitionen aus, lehnte deren Unterstützung ab und distanzierte sich von deren politischen Vorhaben. Zwar lehnte er die Idee einer "Brandmauer" gegen Rechtsextreme ab, betonte jedoch, seine eigenen Vorschläge nicht anpassen zu wollen, um die Zustimmung der AfD zu gewinnen.

Buschmann unterstrich diese Haltung und argumentierte, die Stärke der FDP liege in ihren liberalen Grundsätzen. Ein Abrücken von diesen Werten zugunsten einer weiteren Rechtsorientierung würde die Partei in den Abgrund führen. Stattdessen solle der Fokus darauf liegen, den Liberalismus zu verteidigen und die politische Mitte zu stärken.

Die Parteiführung hat wiederholt betont, dass es keinen Kompromiss mit Extremismus geben dürfe. Jeder Versuch, rechtsextreme Gruppen zu verharmlosen oder strategisch einzubinden, würde die Kernaufgabe der FDP untergraben.

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Die Position der FDP bleibt klar: Keine Bündnisse oder Zugeständnisse an die AfD. Die Partei will ihre liberale Identität bewahren und die politische Mitte festigen. Nur so, so die Überzeugung der Führung, lasse sich der Fortbestand und die Relevanz der Partei sichern.

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