09 May 2026, 08:06

Festo streicht 1.300 Jobs in Deutschland – trotz solider Wirtschaftslage

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Festo streicht 1.300 Jobs in Deutschland – trotz solider Wirtschaftslage

Festo kündigt Abbau von 1.300 Stellen in Deutschland an

Der familiengeführte Automatisierungsspezialist Festo hat Pläne bekannt gegeben, rund 1.300 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Die Maßnahme ist Teil einer globalen Umstrukturierung, mit der das Unternehmen seine Position in den Bereichen Automatisierung und technische Bildung stärken will. Unternehmenschef Thomas Böck betonte, dass trotz solider wirtschaftlicher Lage nun schnelles Handeln erforderlich sei.

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Die Stellenstreichungen folgen auf drei Jahre mit rückläufigen Umsätzen. 2025 sank der Erlös von Festo um 3,7 Prozent auf etwa 3,33 Milliarden Euro. Als Gründe nannte das Unternehmen verschobene globale Märkte, wachsende Konkurrenz aus Asien sowie geopolitische Unsicherheiten.

Weltweit beschäftigt Festo derzeit rund 20.600 Mitarbeiter, davon 8.200 in Deutschland. Die geplanten Kürzungen stoßen bei der IG Metall auf scharfe Kritik: Die Gewerkschaft bezeichnete die Entscheidung als Fehler, der die industrielle Basis Deutschlands schwäche. Gleichzeitig arbeitet Festo mit dem Betriebsrat daran, die Entlassungen sozialverträglich umzusetzen.

Die Restrukturierung soll die Abläufe in Deutschland effizienter gestalten, um die Transformation des Unternehmens zu finanzieren. Ziel ist es, Wachstum und Effizienz zu steigern und damit die Führungsrolle in der Automatisierungstechnik zu sichern. Die Maßnahmen führen zu einem Rückgang der deutschen Belegschaft um etwa 16 Prozent. Festo betont, dass die Schritte notwendig seien, um sich an den Markt anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern dauern an.

Quelle