Frankfurt und Offenbach wollen Cannabis-Modellprojekt vorantreiben
Frankfurt und Offenbach bereiten sich darauf vor, eine regionale Vorreiterrolle in der Cannabispolitik einzunehmen. Die beiden Städte wollen sich mit einem Modellprojekt beim Bundesgesundheitsministerium bewerben. Lokale Vertreter haben ihre deutliche Unterstützung für die Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung von Cannabis zum Ausdruck gebracht.
Das städtische Drogenreferat Frankfurts bindet die Bevölkerung aktiv in die Diskussionen ein. Derzeit läuft eine Umfrage zur Cannabislegalisierung, begleitet von einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Frankfurter Cannabis-Dialoge“, die Bürgerinnen und Bürger informieren soll. Sowohl der Frankfurter Stadtrat Stefan Majer als auch Offenbachs Oberbürgermeisterin Sabine Groß begrüßen den Kurs der Bundesregierung.
Die beiden Städte stimmen ihre Vorhaben eng aufeinander ab. Offenbach hat sich in einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2021 verpflichtet, ein Cannabisprojekt gemeinsam mit Frankfurt voranzutreiben. Oberbürgermeisterin Groß unterstützt die Frankfurter Initiative, und beide Kommunen sind überzeugt, ideale Voraussetzungen für ein Pilotvorhaben zu bieten.
Ihr gemeinsamer Antrag wird sich auf Jugend- und Verbraucherschutz konzentrieren. Majer betont, dass andere Regionen von Frankfurts Erfahrungen in der Präventionsarbeit profitieren könnten. Trotz noch ausstehender Bundesgesetzgebung wollen die Städte ihre Pläne konsequent weiterverfolgen.
Frankfurt und Offenbach beabsichtigen, ihren Vorschlag für das Modellprojekt dem Bundesgesundheitsministerium vorzulegen. Mit ihrem abgestimmten Vorgehen streben sie an, die Cannabispolitik mitzugestalten – stets unter der Prämisse, Jugendliche und Verbraucher zu schützen. Die Initiative unterstreicht ihr gemeinsames Engagement, die Legalisierungsbemühungen der Bundesregierung aktiv zu unterstützen.






