29 June 2026, 22:01

Freiburgs Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld",

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld",

Die Stadt Freiburg startet eine Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Initiative unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ zielt darauf ab, die Verharmlosung solcher Verhaltensweisen im Alltag zu bekämpfen.

Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen bleibt in Freiburg ein anhaltendes Problem. Die Vorfälle reichen von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitaler Gewalt und Übergriffen im öffentlichen Raum.

Die Kampagne wird in der gesamten Stadt sichtbar sein. Plakate, Social-Media-Inhalte und öffentliche Aktionen thematisieren unter anderem Belästigung am Arbeitsplatz, Partnerschaftsgewalt und Online-Bedrohungen. Alle Materialien verweisen Betroffene an konkrete Beratungs- und Hilfsangebote.

Bürgermeister Martin Horn betonte, dass die Kampagne Betroffene ermutigen soll, Hilfe zu suchen. Sie ist Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Organisationen entwickelt wurde. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, wies darauf hin, dass Gewalt viele Formen annehme – das Ziel sei es, das Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln anzuregen.

Die Initiative orientiert sich an der Istanbul-Konvention, die systematische Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und zum Schutz der Betroffenen vorschreibt. Unterstützt wird sie zudem von der Mekriba-Stiftung, die sich für Prävention, Aufklärung und die Unterstützung von Betroffenen einsetzt.

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Die Kampagne will Betroffene stärken und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Sie bietet klare Wege zur Hilfe und vermittelt die Botschaft, dass solche Gewalt inakzeptabel ist. Damit unterstreicht Freiburg sein Engagement, geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen.

Quelle