Frühlingsweihnachtsmarkt in Solingen brachte erzgebirgisches Flair nach Schloss Burg
Paul FischerFrühlingsweihnachtsmarkt in Solingen brachte erzgebirgisches Flair nach Schloss Burg
Solingens Partnerstadt Aue-Bad Schlema brachte im Mai 2022 festliche Stimmung auf Schloss Burg
Vom 21. bis 22. Mai 2022 verwandelte der "Frühlingsweihnachtsmarkt" die historische Anlage in ein vorweihnachtliches Idyll – als Ersatz für die 2021 wegen der Pandemie ausgefallene Veranstaltung. Kleine Räuchermännchen aus Crottendorf, die "Crottendorfer Räucherkarzln", verströmten den Duft eines erzgebirgischen Winters und stimmten die Besucher auf die Festtage ein.
Der Markt war Teil eines größeren Mittelalter-Spektakels, das sich bis in den Juni hinein mit Ritterturnieren und Theateraufführungen fortsetzte. Die Veranstalter präsentierten das Event als saisonale Alternative für alle, die die klassischen Weihnachtsfeiern vermisst hatten.
Auf dem "Frühlingsweihnachtsmarkt" gab es traditionelle Leckereien wie Bratwurst, Glühwein und eine künstliche Eisbahn. Die Eintrittspreise lagen bei 10,00 Euro für Besucher ab 16 Jahren, 5,00 Euro für Kinder von 3 bis 15 Jahren und waren für Unter-Dreijährige frei. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und drei Kinder kostete 30,00 Euro.
Vom 3. bis 6. Juni 2022 verwandelte sich das Schlossgelände dann in eine mittelalterliche Festwiese. "Heimdalls Erben" trugen täglich um 16:00 Uhr auf dem Hauptturnierplatz ein großes Ritterturnier aus. Die "Ritter vom Heiligen Georg" führten zudem dreimal täglich – außer freitags – ein Schauspiel auf.
Aue-Bad Schlema steuerte mit den typischen "Crottendorfer Räucherkarzln" zur Atmosphäre bei: Ihr würziger Rauch verbreitete den Charme eines erzgebirgischen Festtags und erinnerte an die ausgefallene Weihnachtsveranstaltung 2021, die wegen der Corona-Beschränkungen hatte abgesagt werden müssen.
Das Festival verband vorweihnachtliche Traditionen mit mittelalterlichem Flair und lockte zahlreiche Gäste nach Schloss Burg. Die Eintrittspreise waren familienfreundlich gestaffelt, und auch jüngere Besucher kamen auf ihre Kosten. Zwar liegen keine genauen Besucherzahlen vor, doch bot das Event an zwei Wochenenden ein buntes Programm aus Festtagsgenuss, Ritterkämpfen und Theaterdarbietungen.






