13 June 2026, 06:02

Grenzkontrollen belasten Bundespolizei: Dobrindt warnt vor Überlastung bis 2026

Dobrindt: Bundespolizei stark belastet durch Grenzkontrollen

Grenzkontrollen belasten Bundespolizei: Dobrindt warnt vor Überlastung bis 2026

Die deutsche Bundespolizei steht seit der Wiedereinführung der Grenzkontrollen im vergangenen Jahr unter starkem Druck. Innenminister Alexander Dobrindt hat die Belastung für die Beamten eingeräumt. Die Kontrollen waren zunächst von seiner Vorgängerin Nancy Faeser im September 2024 angeordnet worden.

Die Überprüfungen begannen im September 2024 an allen Landgrenzen auf Faesers Anweisung hin. Dobrindt verschärfte sie später im Mai 2025. Seither wurden die Maßnahmen bereits dreimal verlängert, mit einer aktuellen Frist bis Mitte September 2026.

Dobrindt hat offen infrage gestellt, ob die Bundespolizei die zusätzliche Arbeitsbelastung bewältigen kann. Er erkannte die hohen Anforderungen an die Beamten an, betonte jedoch, dass die Kontrollen nie als dauerhafte Lösung gedacht waren. Die Behörde, die 1951 als Bundesgrenzschutz gegründet wurde, hat heute ihren Hauptsitz in Potsdam.

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Die verlängerten Grenzkontrollen bleiben vorerst bis mindestens Mitte 2026 bestehen. Dobrindts Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für die Bundespolizei. Die Situation spiegelt die sich wandelnden Aufgaben der Behörde seit ihrer Gründung vor über 70 Jahren wider.

Quelle