01 May 2026, 22:03

Grünen-Politiker von Notz warnt vor alarmierender Welle des Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Stadtstraße marschieren, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

Grünen-Politiker von Notz warnt vor alarmierender Welle des Antisemitismus in Deutschland

Ein führender Politiker der Grünen hat die wachsende Welle des Antisemitismus in Deutschland scharf verurteilt. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Partei, bezeichnete die jüngsten Angriffe und den Hass gegen Jüdinnen und Juden als „absolut inakzeptabel und abscheulich“. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem jüdische Gemeinden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober zunehmend um ihre Sicherheit fürchten.

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In einer klaren Stellungnahme gegen die Zunahme feindseliger Vorfälle forderte von Notz entschlossenere Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus. Er warnte davor, dass diejenigen, die Gewalt oder Hass mit Verweis auf die Politik der israelischen Regierung rechtfertigten, sich „auf einem schrecklichen Pfad“ befänden. Solche Argumentationen offenbarten „reine Menschenverachtung“ und dürften keinesfalls toleriert werden.

Der Politiker betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus mit Entschlossenheit begegnen. Er rief zu einem unerbittlichen Einsatz auf, bei dem alle rechtlichen Mittel genutzt werden müssten, um Hass „überall und zu jeder Zeit“ zu bekämpfen.

Seine Aussagen folgen auf eine Umfrage, laut der sich mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland heute weniger sicher fühlen. Dieser Stimmungswandel wird mit der Zuspitzung der Spannungen nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober in Verbindung gebracht.

Von Notz’ Stellungnahme unterstreicht die Dringlichkeit, den Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen. Angesichts der wachsenden Besorgnis jüdischer Gemeinden spiegelt sein Aufruf zu konsequentem Handeln breitere Sorgen um Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt wider. Regierung und öffentliche Institutionen stehen nun unter Druck, mit konkreten Maßnahmen zu reagieren.

Quelle