Hallescher FC bricht alle sportlichen Bande zu RB Leipzig ab
Hallescher FC (HFC) bricht nach Mitgliedervotum fast alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig ab. Die Entscheidung betrifft Freundschaftsspiele, Jugendturniere und sogar die Nutzung von Trainingsanlagen. Vereinsvertreter sprechen von einer "klaren und konsequenten Distanzierung" von den Fußballaktivitäten des Red-Bull-Konzerns.
Damit handelt es sich um die erste vollständige sportliche Boykottmaßnahme gegen RB Leipzig im deutschen Fußball. Betroffen sind alle Mannschaften des HFC – von den Herren- über die Jugend- bis hin zu den Frauenteams. Künftig wird es keine Freundschafts- oder Testspiele mehr zwischen den Vereinen geben, ebensowenig gemeinsame Wettbewerbe.
Bisher hatte der HFC Trainingsstätten von RB Leipzig genutzt, doch dieser Zugang ist nun gesperrt. Trotz des Boykotts bleiben Transfers von Spielern oder Mitarbeitern von RB Leipzig zum HFC weiterhin möglich. Bereits mehrere ehemalige RB-Akteure arbeiten oder spielen beim HFC.
Das Votum der Mitgliederversammlung markiert einen endgültigen Bruch mit Red Bulls Einfluss in der Region. Die neue Regelung tritt sofort in Kraft und gilt für alle Ebenen des Vereins.
Mit dem Boykott enden langjährige sportliche Verbindungen zwischen den beiden Clubs. Der HFC wird künftig weder Plätze teilen noch Spiele mit RB Leipzig organisieren. Von der Entscheidung unberührt bleiben jedoch individuelle Transfers und bestehende personelle Verflechtungen.






