07 April 2026, 16:03

Hammer Raumstylisten startet am 1. April 2026 das Insolvenzverfahren – Räumungsverkäufe laufen

Store interior with stacked boxes, floor signs, clothing racks, informational boards, overhead lighting, and a background wall; signs indicate closure due to the coronavirus pandemic.

Hammer Raumstylisten startet am 1. April 2026 das Insolvenzverfahren – Räumungsverkäufe laufen

Möbelhändler Hammer Raumstylisten GmbH tritt am 1. April 2026 in das reguläre Insolvenzverfahren ein

Der deutsche Möbeleinhändler Hammer Raumstylisten GmbH wird am 1. April 2026 offiziell das Insolvenzverfahren eröffnen. Das Unternehmen, das bereits unter vorläufiger Verwaltung steht, konnte keinen Investor gewinnen, um den geplanten Betrieb der Filialen aufrechtzuerhalten. Nun beginnen Räumungsverkäufe in den verbleibenden 41 Standorten, um dringend benötigte Mittel zu beschaffen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass sich kein Investor gefunden habe, der Hammer als Fachhandelsunternehmen erhalten könnte. Trotz der Ansprache von über 300 potenziellen Käufern hätten die Marktbedingungen und die finanzielle Schieflage des Unternehmens ernsthafte Angebote verhindert. Verhandlungen mit zwei Interessenten seien letztlich gescheitert, sodass keine Rettungslösung mehr in Sicht sei.

Da keine tragfähige Perspektive besteht, wurden bereits 46 Filialen ohne Übernahmeaussicht vorzeitig geschlossen; die Räumungsverkäufe dort begannen bereits ab dem 16. März. Die verbleibenden 41 Standorte folgen ab dem 1. April, um Lagerbestände zu veräußern und die Zahlungsfähigkeit zu sichern. Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden bis Ende März 2026 durch Insolvenzgeld abgedeckt – ob das Unternehmen darüber hinaus zahlen kann, hängt vom Erfolg der Abverkäufe ab.

Ziel bleibt zwar, möglichst viele Standorte in ein kleineres, spezialisiertes Hammer-Fachhandelskonzept zu überführen. Die Verwalter räumen jedoch ein, dass die Erfolgsaussichten derzeit gering sind.

Die Zukunft von Hammer hängt nun vom Ergebnis der Räumungsverkäufe und einer möglichen Übernahme einer reduzierten Anzahl an Filialen ab. Mit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens am 1. April 2026 beginnt die nächste Phase der finanziellen Umstrukturierung. Die Mitarbeiter erhalten zwar noch ein Jahr lang Insolvenzgeld, doch eine langfristige Perspektive bleibt ungewiss.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle