24 April 2026, 08:14

Handwerkspräsident Dittrich fordert Stromsteuersenkung statt kurzfristiger Spritpreis-Entlastung

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Handwerkspräsident Dittrich fordert Stromsteuersenkung statt kurzfristiger Spritpreis-Entlastung

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat sich gegen die Pläne der Regierung ausgesprochen, die Energiesteuern zu senken. Stattdessen schlug er vor, die Stromsteuer zu reduzieren, um Haushalte und Unternehmen finanziell zu entlasten. Seine Äußerungen fielen kurz vor einer Abstimmung des Bundesrats über die umstrittenen Steuerpläne.

Dittrich kritisierte die kurzfristige Ausrichtung der Deckelung der Spritpreise und argumentierte, dass diese kaum nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern werde. Er wies darauf hin, dass der Staat in den letzten Monaten durch die gestiegenen Spritpreise beträchtliche Mehreinnahmen erzielt habe.

Anstatt die Energiesteuern zu kürzen, setzte sich Dittrich für eine Senkung der Stromabgaben ein. Er schlug vor, die zusätzlichen Staatseinnahmen aus dem Kraftstoffverkauf für eine breiter angelegte Steuerentlastung zu nutzen, die allen Verbrauchern zugutekommt. Ein solcher Schritt, so seine Aussage, würde der Wirtschaft einen stärkeren Impuls geben als vorübergehende Maßnahmen.

Der ZDH-Präsident forderte zudem eine langfristige Strategie, die über bloßes Krisenmanagement hinausgeht. Seine Aussagen unterstrichen die Notwendigkeit nachhaltiger Politiken anstelle von kurzfristigen Lösungen, während der Bundesrat über die Steuerpläne entscheiden soll.

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Die Abstimmung im Bundesrat wird darüber entscheiden, ob die geplanten Senkungen der Energiesteuern umgesetzt werden. Sollte Dittrichs Vorschlag auf Zustimmung stoßen, könnten stattdessen die Stromabgaben gesenkt werden – finanziert durch die jüngsten Mehreinnahmen des Staates aus dem Kraftstoffverkauf. Das Ergebnis wird maßgeblich beeinflussen, wie Verbraucher und Unternehmen in den kommenden Monaten mit den Energiekosten umgehen müssen.

Quelle