28 March 2026, 22:01

Hessen setzt auf höhere Löhne und bessere Schichtzuschläge im öffentlichen Dienst

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, begleitet von Text, der besagt: "Der American Jobs Plan wird den erschwinglichen öffentlichen Verkehr ausbauen."

Hessen setzt auf höhere Löhne und bessere Schichtzuschläge im öffentlichen Dienst

Hessen hat für seine Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen neuen Tarifvertrag ausgehandelt. Die Einigung weicht von den Abkommen anderer Bundesländer ab und sieht etwas höhere Lohnerhöhungen sowie verbesserte Schichtzuschläge vor. Sowohl die Belegschaft als auch die Landesregierung begrüßen den Kompromiss.

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Die Verhandlungen in Hessen fanden unabhängig von den anderen 15 Bundesländern statt. Während die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) eine gestaffelte Lohnerhöhung von 5,8 Prozent für Tarifbeschäftigte vereinbarte, ging Hessen einen eigenen Weg. Das Landesabkommen garantiert in den Jahren 2026 und 2027 ein über dem Bundesrahmen liegendes Lohnwachstum.

Die Zuschläge für Schicht- und Wechselschichtarbeit wurden aufgestockt, was insbesondere Polizistinnen und Polizisten sowie Justizvollzugsbediensteten zugutekommt. Zudem werden bestimmte Berufsgruppen aufgewertet, was bessere Aufstiegschancen ermöglicht. Auszubildende, die mindestens die Abschlussnote "befriedigend" erreichen, erhalten weiterhin unbefristete Arbeitsverträge.

Anders als im TdL-Abkommen, das Sonderzahlungen für Pflegekräfte in Krankenhäusern und Schichtarbeiter vorsah, setzt Hessen auf breiter angelegte strukturelle Verbesserungen. Das landesweite ÖPNV-Ticket bleibt von den Neuregelungen unberührt.

Der neue Tarifvertrag soll den öffentlichen Dienst in Hessen langfristig stärken. Die Beschäftigten profitieren von besseren Gehältern und Karriereperspektiven, während das Land seine finanzielle Stabilität wahrt. Die Einigung steht für einen ausgewogenen Interessenausgleich, der sowohl den Arbeitnehmern als auch der Landesregierung zugutekommt.

Quelle