HPE-Tagung in Mainz: Wie die Holzverpackungsbranche regulatorische Hürden und globale Krisen meistert
Caren PaffrathHPE-Tagung in Mainz: Wie die Holzverpackungsbranche regulatorische Hürden und globale Krisen meistert
Rund 140 Mitglieder des Verbandes der Holzverpackungs-, Paletten- und Exportverpackungsindustrie (HPE) trafen sich in Mainz zur jährlichen Frühjahrstagung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen regulatorische Änderungen, geopolitische Risiken sowie digitale Fortschritte in der Holzverpackungsbranche.
Ein zentrales Thema war die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR), wobei die Umsetzung und noch offene praktische Fragen diskutiert wurden. Der HPE veröffentlichte einen 150-seitigen Leitfaden, der Unternehmen bei der Einhaltung der neuen Vorschriften unterstützen soll. Zudem wurde die Erweiterung des HPECycle-Netzwerks hervorgehoben, das künftig als erweiterte Herstellerverantwortungsorganisation für Holzverpackungen im Rahmen des deutschen Verpackungsgesetzes fungieren könnte.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen geopolitischer Verschiebungen auf Lieferketten. Die Teilnehmer erörterten Strategien, um die Widerstandsfähigkeit gegen Störungen und globale Unsicherheiten zu stärken. Digitale Innovationen wie 3D-Designsoftware und KI wurden als Werkzeuge zur Steigerung der Effizienz in der Branche thematisiert.
Gordon Schnieder, designierter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, nahm an den Gesprächen teil. Er tauschte sich mit den Teilnehmern über die Herausforderungen und Chancen für kleine und mittlere Unternehmen in der aktuellen Lage aus.
Die Konferenz unterstrich die Notwendigkeit für Unternehmen, sich an neue Vorschriften, geopolitische Herausforderungen und technologische Veränderungen anzupassen. Der neue Leitfaden des HPE soll Klarheit über die PPWR schaffen, während sich das HPECycle-Netzwerk auf eine mögliche erweiterte Rolle in der Herstellerverantwortung für Holzverpackungen vorbereitet.






