ICE nach Köln evakuiert: Rätselhafter Geruch löst Großeinsatz aus
Ein ICE-Zug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem Reisende einen seltsamen Geruch gemeldet hatten. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, während die Ursache unklar blieb – alle 177 Personen an Bord mussten den Waggon verlassen.
Der Vorfall begann, als in einem der Wagen ein rätselhafter Geruch wahrgenommen wurde. Aus Sorge um die Sicherheit hielt der Zugfahrer in Trechtingshausen einen ungeplanten Stopp ein, um den betroffenen Bereich zu lüften. Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte eine nicht identifizierte Flüssigkeit, doch spätere Tests ergaben keine technischen Mängel an den Zugsystemen.
Zwei Reisende benötigten medizinische Hilfe: Eine Zugbegleiterin kollabierte, ein weiterer Passagier erlitt einen Panikanfall. Feuerwehr und Polizei blieben vor Ort, während die Ursache des Geruchs weiterhin ungeklärt blieb. Die Störung führte zu einer fast vierstündigen Sperrung der Strecke in Richtung Köln.
Die Fahrgäste wurden schließlich in Ersatzbusse umgeleitet, um ihre Reise fortzusetzen. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, doch eine endgültige Erklärung steht noch aus. Die Systeme des Zuges wurden überprüft und funktionierten einwandfrei. Dennoch bleiben die Herkunft des Geruchs und der Flüssigkeit Gegenstand der Untersuchungen. Der Betrieb wurde nach Freigabe der Strecke wiederaufgenommen, allerdings kam es noch stundenlang zu Verspätungen.






