13 June 2026, 22:01

Insolvenzwelle 2026: Warum immer mehr deutsche Unternehmen und Privatpersonen in die Pleite rutschen

Die Welle der Insolvenzen rollt weiter durch Deutschland

Insolvenzwelle 2026: Warum immer mehr deutsche Unternehmen und Privatpersonen in die Pleite rutschen

Unternehmenspleiten in Deutschland stiegen im ersten Quartal 2026 um 6,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023. Die Zunahme spiegelt eine breitere finanzielle Belastung wider, wobei mehrere Branchen mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sind. Gleichzeitig gingen die Forderungen der Gläubiger in dieser Zeit deutlich zurück.

Besonders betroffen war der Verkehrs- und Lagersektor, der zu Beginn des Jahres 2026 die höchste Insolvenzquote verzeichnete – 32,1 Fälle pro 10.000 Unternehmen. Auch die Gastgewerbe- und Bauindustrie meldeten überdurchschnittlich hohe Insolvenzzahlen.

Allein im März 2026 stiegen die Unternehmenspleiten um 15,8 % im Vergleich zum März 2023. Selbst gut aufgestellte Produktionsbetriebe wurden vom Markt verdrängt. Die Forderungen der Gläubiger sanken drastisch von 19,9 Milliarden Euro im ersten Quartal 2023 auf 9,3 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum 2026.

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Auch Privatinsolvenzen nahmen zu: Im ersten Quartal 2026 stieg ihre Zahl um 6 % im Vergleich zu 2023, im März 2026 betrug der Anstieg sogar 18,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform prognostiziert, dass sich der Aufwärtstrend bei den Insolvenzen im gesamten Jahr 2026 fortsetzen wird.

Die Daten zeigen eine deutliche Zunahme der finanziellen Not in mehreren Branchen. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher stehen unter wachsendem Insolvenzdruck. Der stark rückläufige Umfang der Gläubigerforderungen deutet zudem auf tiefgreifendere wirtschaftliche Schwierigkeiten hin.

Quelle