23 May 2026, 20:02

Jugendkonferenz in Frankfurt: Mehr Mitsprache und digitale Bildung für junge Menschen

Medienkompetenz und Bürgerbildung stärken

Jugendkonferenz in Frankfurt: Mehr Mitsprache und digitale Bildung für junge Menschen

Vertreter aus den Landesregierungen ganz Deutschlands trafen sich diese Woche in Frankfurt am Main zu einer zentralen Konferenz für Jugend und Soziales. Die zweitägige Veranstaltung, die am Donnerstag und Freitag stattfand, brachte Ministerinnen und Minister zusammen, um über Politiken zu beraten, die Kinder und Jugendliche betreffen. Zu den Schwerpunktthemen zählten frühkindliche Bildung, digitale Kompetenzen sowie die Mitwirkung junger Menschen an Entscheidungsprozessen.

Die Tagung stand unter dem Vorsitz der hessischen Ministerin für Jugend und Soziales, Heike Hofmann. Auch Bundesministerin Karin Prien nahm teil. Beide betonten die Notwendigkeit stärkerer Investitionen in die frühkindliche Bildung und Sprachförderung. Prien bekräftigte das Engagement der Bundesregierung, diese Bereiche finanziell zu unterstützen, und bezeichnete sie als entscheidend für die zukünftige Entwicklung.

Schon vor Beginn der Konferenz hatten Jugendliche mehr Einfluss auf politische Diskussionen gefordert. Ihre Anliegen prägten die Debatten darüber, wie ihre Stimmen in Entscheidungen, die sie direkt betreffen, besser einbezogen werden können.

Ein zentraler Punkt war das Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz, das die Standards in der frühkindlichen Betreuung verbessern soll. Die Teilnehmer diskutierten zudem, wie zuverlässige und hochwertige Angebote für junge Menschen sichergestellt werden können – eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Konferenz endete mit der Verabschiedung einer Leitresolution unter dem Titel „Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt: Kompetenzen für eine digitale Welt – Kompetenzen für Demokratie und Zukunft“. Das Dokument unterstreicht die Bedeutung einer verantwortungsvollen Nutzung sozialer Medien und der Vorbereitung junger Menschen auf eine zunehmend digitalisierte Gesellschaft. Ministerin Hofmann forderte zudem strengere Regulierungen für soziale Medien und argumentierte, dass Jugendliche bei der Gestaltung dieser Regeln mitwirken sollten.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass Niedersachsen 2025 die Konferenzpräsidentschaft von Hessen übernehmen wird.

Die Frankfurter Konferenz bekräftigte das gemeinsame Bekenntnis zur Verbesserung von Bildung, digitaler Kompetenz und Jugendbeteiligung. Die verabschiedete Resolution setzt klare Prioritäten für künftige Politiken, während die Übergabe des Vorsitzes an Niedersachsen die nächste Phase dieser fortlaufenden Zusammenarbeit einläutet. Bund und Länder werden nun an der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen arbeiten.

Quelle