Kaidi Kivioja pulverisiert estnischen Rekord bei Ironman-EM in Hamburg
Lukas HoffmannKaidi Kivioja pulverisiert estnischen Rekord bei Ironman-EM in Hamburg
Die estnische Triathletin Kaidi Kivioja hat bei ihrem ersten Start über die volle Ironman-Distanz einen beeindruckenden Einstand gefeiert. Bei den Europameisterschaften in Hamburg belegte sie nicht nur den 12. Platz in der Gesamtwertung, sondern stellte auch einen neuen nationalen Rekord auf. Mit dieser Leistung hat sie nun die Bühne für ihre nächste Herausforderung bereitet: die Weltmeisterschaft in Hawaii im kommenden Oktober.
Kivioja entschied sich für Hamburg als Schauplatz ihres ersten vollen Ironman-Wettkampfs – nicht nur wegen der günstigen Lage, sondern auch wegen der Strecke, die ihren Stärken entsprach, und der starken Konkurrenz. Das Rennen begann mit 3,8 Kilometern Schwimmen, die sie in 1:00:03 Stunden bewältigte. Anschließend meisterte sie die 180 Kilometer lange Radstrecke in 4:30:16 Stunden, ohne Schmerzen oder Krämpfe zu spüren.
Der Marathon stellte eine besondere Bewährungsprobe dar, da sie im Training noch nie mehr als 32 Kilometer am Stück gelaufen war. Dennoch absolvierte sie die 42,2 Kilometer in 3:07:01 Stunden – und das ohne Magenprobleme. Ihre Gesamtzeit von 8:44:44 Stunden bedeutete einen neuen estnischen Rekord über die volle Ironman-Distanz. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich die Norwegerin Solveig Løvseth mit einer Zeit von 8:11:11 Stunden.
Durch ihren Erfolg in Hamburg hat sich Kivioja einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften in Kailua-Kona auf Hawaii gesichert, die für Oktober angesetzt sind. Ihre rekordverdächtige Leistung unterstreicht ihren Aufstieg in der Langdistanz-Triathlon-Szene. Mit ihrem Debütergebnis qualifiziert sie sich für die größte Bühne des Sports in diesem Jahr. Die anstehenden Weltmeisterschaften werden zeigen, wie sie sich gegen die weltweite Elite der Disziplin behauptet.






