KI-Revolution beflügelt Hardwarehersteller – Märkte bleiben gespalten
Paul FischerKI-Revolution beflügelt Hardwarehersteller – Märkte bleiben gespalten
Die KI-Revolution dringt in neue Branchen vor – Hardwarehersteller wie Dell verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Bestellungen. Unterdessen sendeten die Finanzmärkte in Frankfurt gemischte Signale, während Anleger vor dem Wochenende vorsichtig optimistisch blieben.
Am Freitagnachmittag gab der Euro leicht gegenüber dem Dollar nach. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 1,1643 US-Dollar, während der Gegenwert eines Dollars bei 0,8589 Euro lag.
Die Goldpreise stiegen um 0,8 Prozent, wobei die Unze auf 4.531 US-Dollar kletterte – umgerechnet 125,11 Euro pro Gramm. Dagegen fielen die Ölpreise deutlich: Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verlor 1,50 Dollar (1,6 Prozent) und kostete noch 92,21 Dollar.
In Frankfurt lag der Fokus der Anleger auf Aktien von Airbus, Zalando, MTU Aero Engines, zyklischen Automobilwerten sowie Chemieunternehmen. Viele zeigten sich vor dem Wochenende zurückhaltend. Andreas Lipkow, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, wies darauf hin, dass sich die Lage im Iran weiterhin unerwartet zuspitzen könnte.
Die KI-Revolution tritt nun in ihre dritte Phase ein und erfasst zunehmend die Hardwarebranche sowie weitere Sektoren. Die gestiegene Auftragslage bei Dell unterstreicht diesen Trend. Die Märkte bleiben jedoch volatil: Während Gold zulegt, gibt Öl nach – Anleger wägen ihre nächsten Schritte sorgfältig ab.
