Klimabeirat Sachsen-Anhalt verlängert: Neue Impulse für Infrastruktur und Energiewende ab 2026
Stjepan HeinrichKlimabeirat Sachsen-Anhalt verlängert: Neue Impulse für Infrastruktur und Energiewende ab 2026
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt ist für eine weitere Amtszeit bestellt worden, die am 1. Juli 2026 beginnt. Das Gremium wird die Landesregierung weiterhin in Fragen der nachhaltigen Entwicklung, Energiepolitik und Klimaschutz beraten und dabei an seine bisherigen Arbeiten anknüpfen, um eine moderne, klimafreundliche Wirtschaft mitzugestalten.
Kürzlich überreichte der Beirat dem Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, Prof. Dr. Armin Willingmann, ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG). Darin empfiehlt das Gremium, Investitionen in widerstandsfähige und leistungsstarke Infrastruktur zu lenken, die langfristige Unabhängigkeit sichert. Die Vorschläge zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit zu stärken, das regionale Wirtschaftswachstum zu fördern und den Übergang zu umweltfreundlicheren Systemen zu beschleunigen.
Das Papier betont zudem die Verknüpfung von Infrastrukturausbau mit Innovation, Energiesouveränität und Klimaschutz. Als zentrale Handlungsfelder werden moderne Energie- und Wärmenetze, eine Wasserstoffwirtschaft, emissionsarmer öffentlicher Verkehr sowie nachhaltiges Bauen genannt. Diese Schwerpunkte stimmen mit dem Klimaschutz-Fachplan des Landes und den Ergebnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses überein.
Neben der politischen Beratung wird der Beirat die Umsetzung des Sondervermögens begleiten, um nachhaltige Impulse für Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung zu setzen. Mit wissenschaftlicher Expertise soll dazu beigetragen werden, die Zukunftsfähigkeit Sachsen-Anhalts in einem sich wandelnden Klima zu sichern.
Die Empfehlungen des Gremiums zielen auf ein nachhaltigeres und unabhängigeres Infrastrukturnetz ab. Durch die Fokussierung auf strategische Sektoren und die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse plant die Landesregierung, langfristige wirtschaftliche und ökologische Fortschritte zu erzielen. In der kommenden Amtszeit wird die Zusammenarbeit an diesen Zielen ab Mitte 2026 fortgesetzt.






