Kubicki attackiert Citybahn und fordert mehr Freiheit vor Kommunalwahl NRW 2025

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Ein Straßenbahnzug fährt nachts eine Straße entlang, mit Menschen, die auf dem Bürgersteig rechts von der Bahn stehen, und Gebäuden, Polen, Lichtern und dekorativen Lichtern im Hintergrund, die eine festliche Atmosphäre schaffen.Admin User

Kubicki attackiert Citybahn und fordert mehr Freiheit vor Kommunalwahl NRW 2025

Die Freie Demokratische Partei (FDP) veranstaltete im Henkel-Palais in Wiesbaden eine Wahlkampfveranstaltung, um vor den anstehenden Kommunalwahlen NRW 2025 ihren politischen Einfluss zu unterstreichen. Im Mittelpunkt stand Wolfgang Kubicki, langjähriger FDP-Politiker und Jurist, der als Gastredner auftrat. In seiner Rede ging es um wirtschaftliche Freiheit, staatliche Überregulierung und das umstrittene Citybahn-Projekt.

Kubicki begann mit einer Verteidigung der sozialen Marktwirtschaft und kritisierte übermäßige staatliche Eingriffe. Stattdessen forderte er mehr individuelle Entscheidungsfreiheit und weniger bürokratische Hürden. Die Bürger müssten selbstbestimmt handeln können, ohne unnötige Gängelung durch den Staat.

Ein zentrales Thema war die Wiesbadener Citybahn, die Kubicki seit dem gescheiterten Bürgerentscheid 2020 vehement ablehnt. Er bezeichnete das Vorhaben als "rechtlich mangelhaft und finanziell verantwortungslos" und warnte vor den typischen Kostenexplosionen bei Großprojekten. Seine Kritik fand Gehör: Gemeinsam mit der AfD verzögerte die FDP Genehmigungsverfahren und reichte Klagen ein. Dadurch stiegen die Ausgaben um Millionen – zudem geriet die Bundesförderung ins Wanken. Dennoch setzte die CDU/SPD-Koalition das Projekt bis 2026 gegen Widerstände durch.

Im Bildungsbereich plädierte Kubicki für strengere Sprachkompetenz-Anforderungen und leistungsorientierte Schulstandards. Wer langfristig in Deutschland leben wolle, müsse die Sprache beherrschen und sich voll integrieren, so seine Forderung. Damit unterstrich er die FDP-Linie gegen Subventionspolitik, neue Regulierungen und eine mögliche Wiederbelebung der Citybahn in den kommenden Wahlen NRW.

Den Abschluss bildete ein "Speed-Dating" mit FDP-Kandidaten, die sich den Fragen der Wähler direkt stellten. Kubicki, seit 1971 FDP-Mitglied und seit 1990 in vier Legislaturperioden Bundestagsabgeordneter, brachte jahrzehntelange politische Erfahrung ein. Als ausgebildeter Volkswirt und Jurist (Zulassung 1985) verband er in seiner Rede juristische Präzision mit ökonomischen Argumenten.

Die Wiesbadener Veranstaltung machte deutlich: Die FDP positioniert sich als Gegenentwurf zu teuren Infrastrukturprojekten und überbordender Regulierung. Kubickis Rede betonte die Parteiforderungen nach wirtschaftlicher Freiheit, strengen Integrationsregeln und leistungsbasierter Bildungspolitik. Mit Blick auf die Kommunalwahlen NRW präsentiert sich die FDP als Alternative zu einer subventionslastigen Politik – und warnt erneut vor der Citybahn.